Aufstehen, Kilt richten, weiterkämpfen



Aufstehen, Kilt richten, weiterkämpfen

Wie das Drama meiner Kindheit zur Berufung meines Lebens wurde

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Beschreibung

John McGurk ist als Kind durch die Hölle gegangen, hat dann den Himmel kennengelernt und ist nun zum Segensbringer geworden. Seine Geschichte liest sich atemlos wie ein Thriller und macht deutlich, dass Kinderarmut auch heute weltweit viel stärker bekämpft werden muss.
John McGurk läuft, um Geld für Kinderhilfsprojekte zu sammeln. Im Schottenrock! Wenn er Kilometer für Kilometer in Sportschuhen zurücklegt, dann macht er das mit einem strahlenden Gesicht. Denn was gibt es Besseres, als sich dafür einzusetzen, dass sich das Leben von vernachlässigten Kindern verbessert? Für ihn ist klar: Nichts! Er selbst hat als Kind Misshandlungen, Hunger und Isolation nur überlebt, weil Gott ihn gerettet hat. Das ist seine starke Botschaft, bei allem, was er tut: Gott rettet schutzlose Kinder und wir können es auch tun!
  • Artikel-Nr. 395931
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  • ISBN/EAN: 9783775159319
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  • Erschienen/Erfasst: 06-09-2019
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  • Auflage: 1.
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  • Format: 13,5 x 21,5 cm
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  • Seiten: 304
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  • Sprache: Deutsch
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  • Einband: gebunden
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  • Verlag: SCM Hänssler
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  • Versandgewicht: 523 g
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  • Abmessung: 143 x 220 x 28 mm

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Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 2 | Durchschnittliche Bewertung: 5

12.09.2019

Kinder sind eine wichtige Gabe Gottes

"Mindestens genauso schlimm wie die Menschen, die hilflosen Kindern Gewalt antun, sind diejenigen, die genau wissen, was passiert, aber nichts dagegen unternehmen." (Buchauszug)
Schottland, Glasgow 1961:
John McGurk wird in eine Zeit hineingeboren wo in dieser Stadt und der Wirtschaftskrise viele Menschen arbeitslos sind. Johns Mutter muss dafür sorgen, dass die Familie, etwas zu essen hat, während Johns Vater das bisschen Geld, was er verdient hat, in Alkohol versäuft. Dadurch wird er handgreiflich gegenüber seiner Frau und den Kindern. Als eines Tages die Mutter nach Irland abhaut, werden die Kinder getrennt und in verschiedene Kinderheime untergebracht. Fortan ist John den Schikanen und Misshandlungen des Heimleiters Mr. Smith ausgesetzt. Lediglich der einzige Halt sind die Kinder die unaufhörlich zusammenhalten. Diese Kameradschaft erlebt er auch beim Militär, wo er in Deutschland stationiert wird. Trotzdem flammen immer wieder seine seelischen Verletzungen und Erinnerungen der Kindheit auf. Selbst so weit bis hin zu Zweifeln, ob er sich das alles als Kind nur eingebildet hat. Der einzige Trost findet er in seinem Glauben an Gott, seiner Frau Katja und seinen Kindern. Schon seit Jahren setzt er sich aktiv für Kinder in Not ein, in dem er gegen Spenden Läufe bewältigt und Vorträge hält. Johns Markenzeichen ist dabei immer sein Kilt, den er bei Charity-Läufen trägt.

Meine Meinung:
Der Klappentext hat mich neugierig auf diese Lebensgeschichte gemacht. Besonders da ich schon das Buch und Film "Die Asche meiner Mutter" von Frank McCourt kannte und ich ein paar Parallelen in seiner Kindheit sah. Deshalb konnte ich mir Johns schlechte familiäre Zustände gut bildlich vorstellen. Der Schreibstil ist flüssig, locker und sehr unterhaltsam. Beginnend mit der Kindheit verfolge ich Johns Leben bis in die Gegenwart. In mehrere kurze Kapitel begleite ich John in das Kinderheim Lochvale House nach Dumfries Schottland. Selten habe ich so viel Grausames gegenüber Kindern gelesen wie das was John und die anderen Kinder dort erfahren mussten. Die Ereignisse, die John hier schildert, haben mich tief bewegt und entsetzt. Selbst wenn ich wusste das die 60er Jahre in den Heimen sehr grausam waren, ist es doch was anderes es so detailliert zu lesen. Trotz den grausamen Schikanen ist John ein Junge der viel Sinn und Hilfe in der Natur und im Glauben an Gott findet. Selbst wenn er mit Gott manchmal hadert, findet er doch durch ihn seinen Halt im Leben. Gerade dieses Gottvertrauen, das er hier in diesem Buch miteinfließen lässt, hat mich schwer beeindruckt. Insbesondere sein Engagement für notleidende Kinder, für die er weltweit Charity-Läufe absolviert und so Spenden sammelt. Maßgebend scheint der Halt bei seiner tollen Frau und seinen drei Kindern dafür zu sein. Selbst an den Schicksalen seiner Geschwister lässt mich der Autor noch ein bisschen teilhaben, was mich jedoch sehr berührt hat. Schwer beeindruckt hat mich, dass man bei John nie eine Verbitterung spürt, im Gegenteil gerade durch seinen Glauben hat er gelernt zu vergeben. Selbst, wenn ich denke das die im Buch beschriebenen Zusammenbrüche von John in der Realität sicher schlimmer und häufiger stattfinden als hier angedeutet. Dass er sich bei UNICEF und seinem Verein „Sportler 4a childrens world e.V“ schon jahrelang engagiert hat mich schwer beeindruckt. Ich war erstaunt, dass ich von ihm bis dato noch nie was gehört habe. Johns Bescheidenheit spürt man durch das ganze Buch hindurch, selbst am Ende ist er sogar zu beschieden um für Spenden aufzurufen. Kein Wunder, das dieser Mann das Bundesverdienstkreuz verdient und überreicht bekommen hat. Ein Mann, der die Welt positiv verändert hat und ein Mann, der nicht nur laufen, reden, sondern auch schreiben kann und dem ich für seine bewegende Lebensgeschichte 5 von 5 Sterne gebe.

06.09.2019

Die genauso berührende wie beeindruckende Lebensgeschichte des Schotten John McGurk.

Die Autobiographie „Aufstehen, Kilt richten, weiterkämpfen“ von John McGurk ist herausfordern zu lesen.

John McGurk wurde 1961 in Glasgow geboren. Geboren in ein Leben geprägt von Alkohol, Arbeitslosigkeit und Gewalt. Als die Mutter ein paar Jahre später vor dieser Situation und der Überforderung durch die Großfamilie flüchtet, werden die Kinder getrennt von einander in verschiedenen Heimen untergebracht. Doch auch hier sind die Zustände hoffnungslos und Misshandlungen gehören zum täglichen Leben dazu. Johns Kindheit entspricht nicht im Entferntesten dem, was man unter Geborgenheit, Liebe und Vertrauen versteht. Jahre später und in einem anderen Land erlebt John McGurk durch Träume, welche Aufgabe Gott ihm für sein Leben gestellt hat. Und John McGurk stellt sich dieser Aufgabe und dem Ziel, alles zu geben, damit Kinder nicht mehr das Schicksal erleiden müssen, das er selbst erlebt hat.

Die Autobiographie ist genauso berührend wie beeindruckend, denn das Ziel ist Autors ist von einer solchen Großherzigkeit geprägt. Der Schreibstil des Autors liest sich sehr gut und er schildert seine Lebensgeschichte so objektiv wie es nur möglich ist und trotzdem lässt es einen nicht in Ruhe. Die Lebensgeschichte ist chronologisch mit kleinen Einschüben aufgebaut, die für das weitere Verständnis notwendig sind. Für mich ist das Buch schottisch geprägt, denn nirgendwo sonst habe ich Menschen kennen gelernt, die so schlicht und gleichzeitig so konsequent Gottes Willen umsetzen. „Gott braucht mich, also tue ich es.“ Kein Wenn und Aber, keine Ausreden, Nichts. Und so bin ich tief beeindruckt von dem Wirken John McGurks und kann dieses Buch nur weiterempfehlen.
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