Die Kreuzträgerin - Heldendämmerung



Die Kreuzträgerin - Heldendämmerung

Roman, Band 3

18,00 € *


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Beschreibung

Das europäische System des 22. Jahrhunderts hat sich Toleranz und Freiheit auf die Flagge geschrieben. Doch stattdessen herrschen Unterdrückung und Armut. Die Bevölkerung seufzt unter der eisernen Faust des Diktators Demokrit Magellan. Anna Tanner, einstige Studentin des Systems, wagt aus dem Exil im Norden den Versuch, nach Mitteleuropa zurückzukehren. Dort steht sie auf der Todesliste des Regimes, weil sie sich öffentlich gegen den Diktator starkgemacht hat. Als finnische Spionin lässt sie sich in der Grenzstadt nieder, um - gemeinsam mit ihren Freunden - Aufständischen zur Flucht zu verhelfen. Anna wird hautnah mit der Not der Menschen konfrontiert. Wie kann sie ihnen Hoffnung geben?
Derweil formiert sich der Widerstand, im Untergrund brodelt es. Die undurchsichtige Organisation der "Schwarzen Rächer" buhlt um Annas Aufmerksamkeit. Sie soll als Volksheldin die Rebellen zum Sieg gegen Demokrit Magellan anführen. Doch wem kann Anna trauen? Adonis, ihre erste große Liebe, verfolgt seine eigenen dunklen Ziele. Und die Macht an sich ist ein trügerischer Freund.
  • Artikel-Nr. 204152
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  • ISBN/EAN: 9783038481522
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  • Erschienen/Erfasst: 02-10-2018
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  • Auflage: 1
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  • Format: 13 x 20,5 cm
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  • Seiten: 528
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  • Sprache: Deutsch
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  • Altersempfehlung: Jugendliche
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  • Einband: Klappenbroschur
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  • Verlag: Fontis - Brunnen Basel
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  • Versandgewicht: 595 g
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  • Abmessung: 132 x 205 x 28 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 2 | Durchschnittliche Bewertung: 5

15.11.2018

Spannender Abschluss

„...Du bist keine Apollinerin mehr. Du bist Christin. Gott beurteilt die Menschen nicht nach ihrem Äußeren. Jedes Individuum ist einzigartig und kostbar in seinen Augen...“

Anna und ihre Freunde kehren aus Finnland nach Mitteleuropa zurück. Sie sollen Menschen bei ihrer Flucht aus dem Land des Diktators helfen. Doch der Tag der Rückreise ist unglücklich gewählt. An dem Tag findet das Karnevalsfest der Dionysier statt.Das bedeutet laute Feiern und viel Alkohol. Anna wird von der Gruppe getrennt und ist plötzlich auf sich allein gestellt.
Die Autorin hat erneut einen spannenden Roman geschrieben. Es ist der dritte und letzte Teil um Anna und ihre Freunde.
Normalerweise sollte Adonis Magellan das Unternehmen organisieren. Der aber hat sich nach Ankunft des Zuge abgesetzt.
Anna und ihre Freunde sollen als ausländische Gäste im Krankenhaus arbeiten. Dort erwartet sie eine Überraschung. Außerdem erfahren sie, dass sich eine neue Untergrundbewegung entwickelt hat, die auf Gewalt setzt.
Der Schriftstil lässt sich gut lesen.
Der Zwiespalt der Protagonisten wird gekonnt herausgearbeitet. Einerseits muss Anna ihre Identität geheim halten, andererseits trifft sie alte Freunde und Bekannte aus dem Kreis der Christen, denen sie sich gern offenbaren würde. Außerdem steht sie vor einer schwierigen persönlichen Entscheidung. Sie muss sich zwischen zwei Männern entscheiden. Auf der einen Seite steht der verlässliche Kephas, auf der anderen Adonis, dessen Verhalten häufig nicht zu durchschauen ist.
Neben Zeiten von Stress und Anspannung flicht die Autorin geschickt Ruhemomente in das Geschehen ein. Ein kurzes Zusammensein am Lagerfeuer, die Freude eines Kindes und eine Hochzeit jenseits der Grenze gehören dazu.
Das harte Leben in Lande des Diktators wird vor allem an Einzelschicksalen deutlich. In diesem Teil gibt es auch eine ausführliche Erläuterung zu Adonis` Vergangenheit und seinen Weg zum Ziehsohn des Diktators.
Im gefährlichen Alltag wird immer wieder der christliche Glaube thematisiert. Kephas` Erläuterung der Taufe und seine tiefgehenden Gespräche mit Anna gehören zu den stilistischen Höhepunkten. Folgendes Zitat ist dem entnommen:

„...Was nützt es den Leuten hier, wenn wir für ihre äußere Freiheit kämpfen, und sie bleiben innerlich in ihrem seelischen Gefängnis sitzen? […] Jesus ist der Schlüssel aus unserer Misere...“

Dabei wird auch der Unterschied zwischen den Vorgehen von Anna und ihrer Gruppe und den Rebellen deutlich. Anna und ihren Freunden geht es um die Menschen, den Rebellen um die Macht, am besten sofort und gleich. Dafür gehen sie über Leichen, selbst die der eigenen Verbündeten.
Mir hat gefallen, wie treffend die Autorin die emotionalen Befindlichkeiten der Protagonisten in Worte fassen kann. Auch dafür möchte ich ein Beispiel zitieren:

„...Sein Gesichtsausdruck machte mir Angst. Er sah aus wie jemand, der den Glauben an sich selbst und alle Hoffnung verloren hatte...“

Gewalt und Hass trifft auf Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft. Die Trilogie wird konsequent zu Ende geführt. Doch selbst der Neuanfang hat seine Schattenseiten. Das wiederum fand ich sehr realistisch.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Autorin hat eine fesselnde Handlung kreiert und gezeigt, dass Glauben nicht ohne innere Kämpfe funktioniert, aber selbst in dunklen Zeiten trägt.

10.11.2018

Spannung und Tiefgang

Anna Tanner kehrt im dritten Teil der Kreuzträgerin-Trilogie mit ihren Freunden aus dem Exil nach Mitteleuropa zurück.
Bei Entdeckung droht ihr der Tod und sie weiß nicht wem sie ,beim Versuch verfolgte Christen zu retten ,vertrauen kann.
Aber sie möchte helfen und über ihren Glauben reden.
Verschiedene Gruppierungen lehnen sich auch sehr unterschiedlichen Gründen gegen die Diktatur auf. Sind diese am Ende zu vereinen oder sind die Unterschiede zu groß?

In dieser düsteren Zukunftsvision werden Menschen wegen ihres Glaubens verfolgt und getötet. Die MEnschen haben sich dem totalitären Regim einzelner Machtmenschen unterzuordnen.
Die Zweiteilung der GEsellschaft wird sehr realitätsnah und glaubwürdig ausgearbeitet.
Die Handlung ist sehr spannend aufgebaut und der Schreibstil fesselt den Leser von Anfang an .
Überraschende Wendungen und fazinierende Charakterdarstellungen lassen den LEser nicht so schnell los.
Der christlische Glaube der Hauptpersonen , die sich im Laufe der drei Romane immer mehr verfestigt und verbreitet, wird mit viel Tiefgang und in sehr emotionalen Dialogen in die Handlung eingearbeitet. Annas Bedürfnis anderen zu helfen und ihren Glauben zu leben wird überzeugend dargestellt.
Einige Szenen haben mich tief bewegt und das Ende hat mich absolut überzeugt. Ich fand es gut, das es zum Schluß noch einen kurzen Ausblick auf die Zukunft gibt, die dem LEser noch Spielraum für eigenen Gedanken läßt.
Ein toller Dreiteiler und eine Dystophie , die den christlichen Aspekt gekonnt einbezieht.
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