Geliebt. Getäuscht. Gefunden.



Geliebt. Getäuscht. Gefunden.

Eine deutsch-polnische Mosegeschichte

14,00 € *


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Beschreibung

Jan hatte immer geahnt, dass es ein Familiengeheimnis geben musste. Aber worum es dabei ging, wusste er nicht. Zwei Wochen nach dem Tod seines polnischen Papas, einem Pastor, entdeckt Jan bei der Wohnungsauflösung Dokumente, die ihn völlig aus dem Gleichgewicht bringen: Er findet heraus, dass er von seinen polnischen Eltern adoptiert worden ist, dass seine Eltern Deutsche waren und er drei ältere Brüder hat. Gegen Ende des Krieges hatte seine Mutter ihn in Gleiwitz in ein Kinderheim gegeben, weil er erst einige Monate alt war und die Flucht nicht überlebt hätte. Sie wollte ihn nach Kriegsende zurückholen. Aber als der Krieg vorbei war, gehörte Gleiwitz nicht mehr zu Deutschland! Eine polnische Familie, die kinderlos war, entschloss sich, Jan zu adoptieren, weil ihnen gesagt wurde, dass er ein Waisenkind sei. Er wurde ihr Ein und Alles. Drei Jahre später meldete sich die leibliche Mutter per Brief, doch die Adoptiveltern liebten Jan so sehr, dass sie ihn um keinen Preis wieder zurückgeben wollten.
Jan, der Pastor einer freikirchlichen Gemeinde geworden  ist, erfährt das alles erst nach dem Tod seiner Adoptiveltern. Mit Hilfe eines Cousins, der in Deutschland lebt, gelingt es ihm, Kontakt zu seinen Geschwistern aufzunehmen. Die Begegnung mit ihnen ist enorm bewegend, und wie die anderen Bücher von Lidia Czyz wird auch diese deutsch-polnische Mosegeschichte mitreißend geschildert. Man will dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen.
  • Artikel-Nr. 204153
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  • ISBN/EAN: 9783038481539
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  • Erschienen/Erfasst: 20-09-2018
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  • Auflage: 1
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  • Format: 13 x 20,5 cm
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  • Seiten: 224
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  • Sprache: Deutsch
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  • Einband: Paperback
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  • Verlag: Fontis - Brunnen Basel
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  • Versandgewicht: 285 g
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  • Abmessung: 129 x 205 x 15 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 15 | Durchschnittliche Bewertung: 4,5
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23.04.2019

Ein bewegendes und beeindruckendes Lebensbild!

Das Buch beschreibt in authentischer und mitreißender Weise den Lebensweg eines polnischen Pastors. Janek wächst als Einzelkind in einem behüteten christlichen Elternhaus in Polen auf. Doch nach dem Tod seiner Eltern erfährt er ganz zufällig, dass er adoptiert wurde. Seine Identität und sein gesamtes Leben entsprach plötzlich nicht mehr der Wahrheit. Da er seine Adoptiveltern dazu nicht mehr befragen konnte, stand er vor vielen ungeklärten Fragen.
Nach einiger Zeit bemerkte er, dass einige Personen aus seinem Umfeld
von seiner Adoption wussten, doch niemand konnte ihm sagen wo und wie
er seine Herkunftsfamilie finden könnte. Nach mehreren gescheiterten
Versuchen gelang es es ihm tatsächlich, Kontakt zu seinen leiblichen
Geschwistern aufzunehmen. Diese leben in Deutschland und kennen ihren
Bruder unter dem Namen Hans. In Laufe der Erzählung habe ich einen
tiefen Einblick in die schwierige und verworrene Situation in Polen
während und nach des zweiten Weltkrieges gewonnen. Insbesondere aus
der Sicht eines deutsch-polnischen Adoptivkindes, aber auch von Kriegsflüchtlingen und verfolgten Christen. Es hat mich sehr bewegt, wie Janek mit Gottes Hilfe die Identitätskrise, dass er nicht der ist, für den er sich sein Leben lang gehalten hat, verarbeiten konnte. Schlussendlich wurde ihm bewusst, dass nichts in seinem Leben rein zufällig passiert ist,
sondern immer von Gott geführt und beabsichtigt war.

08.04.2019

Ein bewegendes und beeindruckendes Lebensbild!

Das Buch beschreibt in authentischer und mitreißender Weise den Lebensweg eines polnischen Pastors. Janek wächst als Einzelkind in einem behüteten christlichen Elternhaus in Polen auf. Doch nach dem Tod seiner Eltern erfährt er ganz zufällig, dass er adoptiert wurde. Seine Identität und sein gesamtes Leben entsprach plötzlich nicht mehr der Wahrheit. Da er seine Adoptiveltern dazu nicht mehr befragen konnte, stand er vor vielen ungeklärten Fragen. Nach einiger Zeit bemerkte er, dass einige Personen aus seinem Umfeld von seiner Adoption wussten, doch niemand konnte ihm sagen wo und wie er seine Herkunftsfamilie finden könnte. Nach mehreren gescheiterten Versuchen gelang es es ihm tatsächlich, Kontakt zu seinen leiblichen Geschwistern aufzunehmen. Diese leben in Deutschland und kennen ihren Bruder unter dem Namen Hans. In Laufe der Erzählung habe ich einen tiefen Einblick in die schwierige und verworrene Situation in Polen während und nach des zweiten Weltkrieges gewonnen. Insbesondere aus der Sicht eines deutsch-polnischen Adoptivkindes, aber auch von Kriegsflüchtlingen und verfolgten Christen. Es hat mich sehr bewegt wie Janek mit Gottes Hilfe die Identitätskrise, dass er nicht der ist, für den er sich sein Leben lang gehalten hat, verarbeiten konnte. Schlussendlich wurde ihm bewusst, dass nichts in seinem Leben rein zufällig passiert ist, sondern immer von Gott geführt und beabsichtigt war.

13.03.2019

Trotz allem - Gott macht es gut!

Bevor ich „Geliebt. Getäuscht. Gefunden“ gelesen habe, war ich etwas skeptisch. Ich kannte von Lidia Czyz bereits das Buch „Stärker als der Tod“ und war davon nicht so begeistert. Umso beeindruckender fand ich dieses Buch!

Es erzählt die wahre Geschichte von Janek, der von seiner verzweifelten deutschen Mutter gegen Ende des 2. Weltkrieges in ein Kinderheim in Gleiwitz gegeben wird, weil er die Flucht vermutlich nicht überlebt hätte. Nach dem Krieg wird er von einem polnischen Paar adoptiert, da es davon ausgeht, dass er ein Waisenkind sei. Seine leiblichen Eltern haben jedoch den Krieg überlebt und wollen ihren Sohn zu sich holen. Aber seine Adoptiveltern weigern sich, ihn zurückzugeben.

Das Buch wird aus der Perspektive von Janek erzählt, der in dem Glauben aufwächst, das leibliche Kind seiner polnischen Eltern zu sein. Er berichtet u.a. von seiner Kindheit und Jugend in einer christlichen Pastorenfamilie, von Erlebnissen, die ihn an seiner Herkunft zweifeln lassen, seiner Entscheidung selbst Pastor zu werden und der Entdeckung, dass er nicht der ist, der er zu sein glaubte…

Ich habe das Buch in einem „Rutsch“ durchgelesen. Besonders spannend fand ich die Bezüge und Erläuterungen zur jüngeren polnischen Geschichte, die Gedanken und Gefühle zum Thema „Identität von Adoptivkindern“ und das Fazit von Janek: Das war alles Gottes Plan!
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