Nächster Halt: Wildnis



Nächster Halt: Wildnis

Wie eine Auszeit in Südafrika mein Leben und meinen Glauben veränderte.

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Beschreibung

Eine junge Lehrerin hat genug von der Enge des Alltags und sucht buchstäblich das Weite. Stefanie Vetter beschließt, ein Sabbathalbjahr in Südafrika einzulegen. Dort macht sie eine Ausbildung zur Rangerin und lernt dabei viel über das Leben, andere Menschen, Gott und sich selbst. Neben allen kleinen und großen Abenteuern, die sie in dieser besonderen Auszeit erlebt, ist es vor allem die beeindruckende Schöpfung Gottes, die sie fasziniert und nachhaltig verändert. Sie entwickelt eine ganz neue Achtsamkeit für ihre Umgebung, und die Bewahrung dieser wunderbaren Schöpfung wird ihr ein brennendes Herzensanliegen. In allen Begegnungen mit dem Fremden wird ihr einer umso vertrauter: Gott, der überall auf sie wartet - im Busch genauso wie im Lehrerzimmer.

Dieser durchgehend farbige, reich bebilderte Reisebericht ist ein Plädoyer für die Bewahrung unserer Erde und das sinnerfüllte Leben in Gemeinschaft mit dem Schöpfer und seinen Geschöpfen.

Die Natur ist ein Klassenraum des Lebens. Sie ist ein Ort, an dem wir in Schönheit eintauchen dürfen, ein Ort, an dem wir Gottes Gegenwart auf eine ganz besondere Weise wahrnehmen können.
Stefanie Vetter
  • Artikel-Nr. 817612
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  • ISBN/EAN: 9783957346124
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  • Erschienen/Erfasst: 14-01-2020
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  • Auflage: 1
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  • Seiten: 224
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  • Sprache: Deutsch
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  • Einband: Klappenbroschur
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  • Verlag: Gerth Medien
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  • Versandgewicht: 338 g
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  • Abmessung: 137 x 216 x 15 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 2 | Durchschnittliche Bewertung: 5

08.03.2020

Ein Buch zum Träumen zwischen Abenteuer und Glauben

Die Autorin Stefanie Vetter hat in ihrem Buch „Nächster Halt Wildnis“, erschienen in SCM Verlag 2019, ihre Erlebnisse festgehalten, als sie sich ein lang gehegter Traum erfüllte.

Stefanie Vetter arbeitet als Lehrerin und konnte sich ihren langgehegten Wunsch nach einem „Sabbat-Jahr“ erfüllen. Unterstützt von Freunden und ihrer Familie hat sie eine Ausbildung zum Tour Guide im südafrikanischen Busch absolviert. In diesem Buch erzählt sie ihre Erlebnisse und was sie innerlich bewegt hat.

Spannend und bildhaft erzählt die Autorin ihre Geschichte in der Wildnis. Der Schreibstil vermag den Leser gut an ihre Erlebnisse heranzuführen. Ich hatte das Gefühl, ebenfalls mitten im afrikanischen Busch zu stehen und gespannt auf die Geräusche der näherkommenden Elefanten zu lauschen. Mir dabei vorzustellen, wie diese Giganten an einem vorbeiziehen, war sehr abenteuerlich. Stefanie Vetter schreibt so lebendig, fröhlich und ehrlich, dass ich das Gefühl hatte, hautnah ihre Erlebnisse zu teilen. Die Erzählung wird unterstützt durch sehenswerte Fotos, die das Erlebte einfangen und mich immer wieder zum Träumen auffordert haben. Frau Vetter ist ein gläubiger Mensch, so bezieht sie auch Gott in diese Abenteuer mit ein. Nicht verschweigen tut sie, dass die Ausbildung auch bedeutet, viel zu lernen und Prüfungsstress auszuhalten. Dabei drängt sich die Frage für den Leser auf, ob es sinnvoll sein kann, als Europäer nach Südafrika zu fliegen, um eine innige Naturerfahrung zu machen. Frau Vetter hat das für sich mit Ja beantwortet. Und ich bin ihrer Meinung: „Nur was du kennst, kannst du beschützen.“
Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen, denn es zeigte mir Gottesschöpfung in dem gewaltigen Panorama Afrikas, ohne belehren zu wollen. Das Buch hat mir wieder gezeigt, wie wichtig es ist, ab und an aus seiner Komfort-Zone herauszugehen, um sich von Neuem bereichern zu lassen.

02.03.2020

Sehnsucht Wildnis und das Staunen über einen wunderbaren Schöpfer

Die 32jährige alleinstehende Autorin dieses Buchs liebt die Ferne. Schon oft hat die Gymnasiallehrerin für Sport, Deutsch und Englisch im Ausland Urlaub gemacht. Ihre Sehnsucht nach Natur statt dem grauen Beton ihrer Stadt wird immer größer. Schließlich bittet sie um eine Auszeit, und sie bekommt tatsächlich ein halbes Jahr frei.

Ein wichtiges Ziel für sie ist Afrika, ein Land, nach dem sie sich schon immer gesehnt hat. Zwei Monate lang macht sie eine Ausbildung zur Rangerin. Sie lernt dabei viel über die Tier- und Pflanzenwelt Afrikas. Zum Abschluss muss sie in einer Prüfung ihr neuerworbenes Wissen unter Beweis stellen. Neben allem Staunenswertem, das sie in ihrer Ausbildung lernt, kommt sie zur Ruhe und entdeckt eine Menge über den Schöpfer dieser faszinierenden wilden Welt.

In der Wildnis erkennt die Autorin, was wirklich wichtig ist. Im Trainingscamp muss sie mit dem Nötigsten zurechtkommen. Da es nur ein schwaches Funksignal gibt, werden Handys selten benutzt. Anstatt Filme wird Natur geschaut. Diese Ruhe gibt der Autorin mehr als alle Ablenkungen unserer fortschrittlichen Welt.

Unterwegs um die Fährten der geliebten Tiere zu finden, erlebt sie mit ihren Kameraden so manches Abenteuer. Löwen, Elefanten, Giraffen und Nashörner sind ihr zeitweise so nahe, dass es unheimlich ist. Aber auch die kleinen Bewohner der Steppe laden zum Staunen ein. Die Autorin lernt die vielen Vogelstimmen zu unterscheiden und auf kleine Käfer zu achten. Bei manchen Pflanzen gerät sie ins Schwärmen, sind sie doch so unvorstellbar wunderbar gemacht.

Dieser Erlebnisbericht ist fesselnd geschrieben. Die vielen passenden Bilder, die im Text eingestreut sind, bringen die Wildnis Afrikas zum Leben. Stefanie Vetter schreibt nicht nur über ihre Reise und über faszinierende Tiere, Insekten und Pflanzen, sie gibt auch wertvolle Lebensweisheiten weiter. Einige Beispiele:

„Wie spannend Menschen doch sind. Jeder Einzelne hat eine Geschichte, die unseren Horizont erweitert.“

„Wir lassen eine stinkende Angelegenheit passiv verwesen, obwohl wir wissen, dass daran etwas faul ist und wir sie aus dem Weg räumen müssten: Ungeklärte Streitigkeiten, toxische Beziehungen, Süchte, falsch eingeschlagene Wege – all das verpestet unseren Lebensatem, schränkt uns ein.“

„Warum verstehen wir ‚herrschen‘ als eine Legitimation zur Ausbeutung, wenn wir gleichzeitig wissen, dass ein König, der sein Volk ausbeutet, nicht lange Bestand haben wird? … Uns wurde eine große Verantwortung gegeben, deren Ausmaß und Auftrag wir noch immer nicht ganz begriffen haben.“

Fazit: Dieses Buch liest sich wie eine tiefsinnige Safari in den Steppen Afrikas. Was zurückbleibt ist das Staunen über unsere wunderbare Schöpfung, und der Wunsch nach einem Lebenstempo, in dem das Wichtigste nicht untergeht. Sehr zu empfehlen für Naturliebhaber und für alle, die spannende Erlebnisberichte lieben.

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