The New Pathetic (CD)



The New Pathetic (CD)


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Beschreibung

The New Pathentic

Today Forever

Der Beweis, dass guter Hardcore nicht nur aus den USA kommen muss!

Beim Hören des ersten Studioalbums von »Today forever« wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass es sich um eine deutsche Band handeln könnte. Sie klingen einfach kein bisschen »deutsch«. Weder vom Sound noch vom Gesang her offenbaren »Today forever« irgendwelche Schwächen. Der Stil erinnert sehr stark an amerikanische Hardcore-Bands wie etwa »Comeback Kid«, »Figure Four«, oder »Stretch Arm Strong«. Dort wo manche Hardcore-Bands jedoch stilistisch zum Stillstand kommen, machen »Today forever« noch weiter und gelangen so zu einem genialen »Hybrid-Sound«.

Die Band ist bereits seit 2002 aktiv und hat Europa schon hinreichend betourt. Der Erfolg scheint ihnen Recht zu geben, standen sie doch schon zusammen mit bekannten Größen wie »Zao«, »Sinai Beach« oder »Comeback Kid« auf der Bühne. »Today forever« haben einen sehr ansprechenden Stil, der viel Abwechslung bietet und im Gegensatz zu anderen Hardcore-Bands nicht so schnell langweilig wird. Sie verstehen es wunderbar melodische Parts mit schnellen Breaks zu verbinden. Dazu gibt es phasenweise den typischen down-tuned Metal-Sound, sowie heftige Moshparts, wie etwa auf »giving up on illusions«. Sänger Christian verfügt über eine geniale Stimme, die durch sehr viel Flexibilität besticht. Gesanglich deckt er alles ab von »Punk« über »Screamo« bis hin zu »Emo«. So kann er immer wieder abwechseln und verschiedene Stimmungen in die Songs bringen. Meiner Meinung nach ein klarer Vorteil gegenüber anderen Bands im Genre, die nur eine Gangart kennen und immer mehr oder weniger gleich klingen, was einem dann ziemlich schnell auf die Nerven geht.

Ein Kritikpunkt sind meiner Meinung jedoch die relativ kurzen Spielzeiten der Lieder. Die meisten Lieder liegen so um die 2 Minuten, manche sogar darunter. Insgesamt gibt es nur 1 Song über 3 Minuten. Die Gesamtspielzeit beträgt 30 Minuten bei ingesamt 13 Liedern. Aus manchen Songs hätte man wirklich mehr machen können, wenn man sie etwas mehr in die Länge gezogen hätte. Trotzdem muss man sagen, dass »The new pathetic« ein absolut gelungenes Album darstellt und sowohl für Hardcore- als auch Emocore-Fans sehr zu empfehlen ist.

Ein weiterer Track, der meiner Meinung nach sehr besticht ist »somehow we become«. Auf ein eher ruhiges Intro folgt ein melodischer, mid-tempo Verse, welcher nach einigen Sekunden fließend in einen schweren Mosh-Part übergeht, der zum Headbangen geradezu einlädt. Das Guitar-Riffing ist vom Feinsten, teilweise sind die Passagen fast schon hypnotisch. An manchen Stellen kann man sich gar nicht satt hören. Bei diesen Stimmungswechseln innerhalb der Lieder kommt die Flexibilität des Sängers natürlich voll zur Geltung. Teilweise wird man beim Hören von »somehow we become« sogar an »Norma Jean« erinnert. Diese ganze Vielfalt an Stilelementen wird wunderbar zu einem bunten Potpourri verwoben, ohne dabei auf harmonische Übergänge verzichten zu müssen. Das Songwriting ist sehr anspruchsvoll und garantiert einen langen Hörgenuss, da die Lieder nicht langweilig werden.

Alles in allem also ein sehr gelungenes, melodisches Hardcore-Album.

Bewertung: 68%

Frederik Schramm, 30.03.2006


Sound 7


  • Artikel-Nr. 9855040
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  • ISBN/EAN: 4031221050402
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  • Erschienen/Erfasst: 13-07-2005
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  • Auflage: 1.
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  • Einband: CD
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  • Label: Pleitegeier
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  • Versandgewicht: 93 g
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  • Abmessung: 124 x 142 x 10 mm

Hörprobe



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