Wo die Welt schreit



Wo die Welt schreit

Wunder und Wagnisse im Camp der Vergessenen am Rande Europas

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Beschreibung

Von Wundern, Wagnissen und Wegbegleitern am Rande Europas

Katastrophale Zustände, verheerende sanitäre Verhältnisse, traumatisierte Menschen aus vielen Krisengebieten der Welt: Und das auf allerengstem Raum – Camp Moria auf der griechischen Insel Lesbos erlangt für all das traurige Berühmtheit. Genau dorthin, so hat Andrea Wegener den Eindruck, schickt Gott sie. Wie kann es aussehen, inmitten von Chaos und Hoffnungslosigkeit und mit sehr begrenzten Mitteln Gottes Liebe weiterzugeben? Und wie kommt man selbst zurecht? Was macht das mit einem? Berührend, warmherzig und liebevoll hat Andrea ihre Erlebnisse zu Papier gebracht. Ihre Erfahrungen machen das Herz und den Horizont weit. Andrea beobachtet scharf und schreibt mit den Worten einer bewegten Frau. Und mitten unter den Gestrandeten am Rande Europas begegnet sie nicht nur wunderbaren Menschen, sondern auch Gott – und das in einer Tiefe und Fülle, die auch für sie ganz neu ist. Als einzige Deutsche, die längerfristig im Camp Moria arbeitet, will sie ganz bewusst "dort, wo die Welt am meisten schreit, Hand und Mund Christi sein." Und das ist sie! Andrea Wegener investiert sich mit Leben, Leib und Seele in diese noch ganz unbewältigte Flüchtlingskrisen-Situation, von der Angela Merkel einst sagte: "Wir schaffen das!" Wenn wir es schaffen sollten, dann nur dank Menschen wie Andrea, die vor Ort sind und sich voll einsetzen.
  • Artikel-Nr. 204177
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  • ISBN/EAN: 9783038481775
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  • Erschienen/Erfasst: 15-08-2019
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  • Auflage: 1
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  • Format: 13 x 20,5 cm
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  • Seiten: 224
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  • Sprache: Deutsch
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  • Einband: Paperback
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  • Verlag: Fontis - Brunnen Basel
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  • Versandgewicht: 336 g
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  • Abmessung: 131 x 205 x 18 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 2 | Durchschnittliche Bewertung: 5

15.01.2020

Ein bewegender und authentischer Bericht über einen Hilfseinsatz auf Lesbos - lesens- und empfehlenswert!

Die Welt schreit - hören wir noch zu und reagieren???

Im Rahmen einer Leserunde konnte ich diesen bewegenden, berührenden, ergreifenden aber auch mutmachenden Bericht von Maria Wegener lesen.
Ich bin in das Buch gestartet mit den Gedanken, ausschließlich etwas über das Flüchtlingslager Moria und die dort lebenden Menschen zu erfahren. Aber dem war nicht so. Andrea Wegener lässt mich auch einen Blick in ihr Innerstes werfen und offenbart schonungslos offen ihre Fragen und Sorgen, die sie aber immer wieder bei dem abladen kann, der ihr Kraft und Stärke verleiht und mit ihr nach Moria gegangen ist: Gott, der Schöpfer dieser Welt.

Auf gut 200 Seiten, unterteilt in 42 Kapiteln, lerne ich kurz den Lebensweg und, vor allem, die Beweggründe der Autorin zu ihrem 8-monatigen Hilfseinsatz im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos kennen. Neben einigen Einzelschicksalen, die ich mit Hilfe der Autorin auf ihrem Fluchtweg, aber auch ihrer Entscheidung zum Christentum in dem Buch begleiten darf, erfahre ich viele Einzel- und Kleinigkeiten über ein Leben und Arbeiten in dieser sehr bekannten Flüchtlingsunterkunft auf Lesbos. Gnadenlos überbelegt, mit dementsprechend unzureichender Ausstattung kann von einem menschenwürdigen Leben – gerade in den Wintermonaten – nicht gesprochen werden. Maria Wegener und den vielen ehrenamtlichen Helfern, die oft an ihre psychischen und physischen Grenzen stoßen, gelingt es dennoch, in wertschätzender, von ihrem Glauben geprägten Freundlichkeit, den Flüchtlingen zu begegnen. Ihre Kreativität ist grenzenlos und sie spüren oft ganz konkret das Eingreifen Gottes. Wenn z.B. in dem zunächst aus allen Nähten platzende Warenlager zusätzliche Waren aufgenommen werden sollen und dies trotz aller Vorbehalte gelingt.

Maria Wegener beschreibt in sehr verständlicher und nachvollziehbarer Weise die äußeren Umstände ihres Einsatzes. Ist jedoch auch bereit, die Leser an ihren Gedanken, Gefühlen, Ohnmacht aber auch ihren Fragen zu dieser Flüchtlingssituation an Gott, teilhaben zu lassen. Einmal mehr wird man gedanklich dazu aufgefordert, die eigene Lebenssituation und –perspektive gerade hier in Deutschland zu überdenken.

Besonders erwähnenswert sind auch die mehrfachen Hinweise und konkreten Beispiele der unterschiedlichen Kulturen mit denen die Helfer konfrontiert werden. Gerade im Hinblick auf die Verhaltensmuster zwischen Männern und Frauen, nicht nur innerhalb der eigenen (Flüchtlings-) Nationalität sondern auch gegenüber den aus westlichen Ländern stammenden Helfer(innen).

Ein empathischer, berührender, verständlicher und eindringlicher Bericht, den zu lesen sich lohnt. Dieses Buch empfehle ich sehr gerne weiter. Es liest sich sehr gut und dank der kurzen Kapitel kann jederzeit eine Lesepause eingelegt werden, auch um das Gelesene auf sich wirken zu lassen. Der Wiedereinstieg gelingt danach dann mühelos.

16.09.2019

gelebter Glaube

Die Autorin Andrea Wegener arbeitete für eine Hilfsorganisation im Flüchtlingscamp Moria auf der griechischen Insel LEsbos.
In diesem Buch dokumentiert sie ihre Erlebnisse und Eindrücke, die sie in dieser Zeit gewonnen hat.
Der Autorin gelingt es gut dem LEser ihre eigenen Beweggründe für ihre Arbeit im Lager zu erläutern.
Die Zustände im Lager werden eindringlich beschrieben und ihre eigenen hilflosen Gedanken und ihre Bitten um Stärke und Hilfe an Gott bewegen mich tief. Man nimmt ihr ab, das sie in Gott Kraft erhält ihren Weg weiter zu gehen.
Der Schreibstil ist flüssig und klar verständlich gehalten. Durch die eindringliche Beschreibung von Einzelschicksalen entsteht ein
bewegendes Gesamtbild.
Kulturelle Unterschiede werden klarer und entstehende Schwierigkeiten beim Aufeinandertreffen so verschiedener Kuturen werden verständlicher.
Das Buch informiert und weckt Verständnis für die psychischen Belastungen bei freiwilligen Hilfskräften undTraumata bei Flüchtlingen.
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