Es blieb mir nur die Hoffnung



Es blieb mir nur die Hoffnung

Die lange Suche nach dem eigenen Vater

15,00 € *


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Beschreibung

Es gibt Geschichten, die man nicht begreift: Eine Mutter entführt ihr eigenes Kind und verlässt dessen geliebten Vater. Sie beginnt eine neue Beziehung zu einem Mann, der sich als brutaler Schläger entpuppt. Damit verändert sich ihr Leben und das ihrer wunderschönen Tochter Nadia für immer. Fortan pflastern Misshandlung, Abhängigkeit und ein tiefes Gefühl von Verlassenheit ihren Weg. Ihre jahrelange Odyssee führt sie von Polen über Tschechien bis nach Italien. Der Weg ist weit und hart, aber es gibt einen inneren Faden, der sie am Leben hält: Der Gedanke, dass es ihr eines Tages gelingen wird, ihren leiblichen Vater doch noch zu finden, hält sie am Leben. "Ich bin mir sicher, dass ich - wenn ich nicht so gelitten hätte - niemals so verzweifelt nach meinem Vater und seiner Liebe gesucht hätte", meint Nadia. Das erlebte Leid hat sie auf eine Reise vorbereitet. Eine Reise, die sie nicht nur zurück zu ihrem Vater führt. Sondern am Ende auch zu dem Gott, der ihr im "Vaterunser" begegnet.

Lidia Czyz hat die Lebensgeschichte von Nadia aufgeschrieben. Sie ist Lehrerin, leitet Frauentreffen und ist Autorin zahlreicher Artikel und Erzählungen. 2013 debütierte sie mit dem Bestseller "Stärker als der Tod" (Fontis - Brunnen Basel). Sie ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern.
  • Artikel-Nr. 204132
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  • ISBN/EAN: 9783038481324
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  • Erschienen/Erfasst: 16-08-2017
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  • Auflage: 1
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  • Format: 13 x 20,5 cm
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  • Seiten: 320
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  • Sprache: Deutsch
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  • Einband: Paperback
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  • Verlag: Fontis - Brunnen Basel
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  • Versandgewicht: 412 g
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  • Abmessung: 130 x 205 x 21 mm

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Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 1 | Durchschnittliche Bewertung: 5

17.04.2018

Ein bewegendes Buch

Das unfasslich bewegende Buch "Es blieb mir nur die Hoffnung " von Lidia Czyz beschreibt das schmerzhafte Leben Nadias und die Suche nach ihrem Vater.
Nadia wuchs als Kind eines polnischen Musikers und einer tschechischen Mutter auf. Als die Ehe ihrer Eltern nach fünf Jahren zerbricht verliert sie ihren geliebten Vater der sie fortan nicht mehr sehen darf. Ihre Mutter findet schon bald einen neuen, aber brutalen Mann der das Kind immer wieder mit Schlägen züchtigt. Ihre Mutter beschützt sie nicht, sondern befürwortet diesen brutalen Umgang, weil sie der Meinung ist, dass die Schläge für die Erziehung des Kindes gut wären. Für ihre schulischen Leistungen soll Nadja das Letzte geben. Sie muss und soll die Beste sein und darf sich nicht den geringsten Fehler leisten, ansonsten drohen dem Kind erneute Mißhandlungen und Schläge, die häufig so schwere Verletzungen verursachen, dass sie öfter in's Krankenhaus muss. Um die Ursache der Verletzungen zu vertuschen, muss Nadja lügen und das Bett hüten.

Schon bald plant sie an dem Tag an dem sie volljährig würde zu flüchten, nur um dem Martyrium zu entkommen. Als sie schließlich mit ihrer Freundin nach Italien reist beginnt für sie ein ungewolltes Leben in Drogenabhängigkeit und Prostitution. Nur der Gedanke daran, dass sie eines Tages doch noch ihren leiblichen Vater findet hält sie am Leben und lässt sie kämpfen. Als Nadja ungewollt schwanger wird kehrt sie zu ihrer Mutter zurück, die sie mit offenen Armen empfängt. Riccardo, der Vater ihres Kindes, sucht und findet sie schließlich. Er überredet Nadja mit ihm in seine Heimat Sizilien auszuwandern und von nun an sind sie dort eine kleine Familie. Nadja bekommt mit Riccardo zwar noch einen Sohn, doch die alltäglichen Schwierigkeiten lassen ihre Ehe zerbrechen. Krankheit und Einsamkeit begleiten die unglückliche Nadia immer wieder. Letztendlich steht sie alleine mit ihren zwei Söhnen da und beschließt nach Hause zurück zu kehren. Erst hier findet sie nach längerer Zeit ihre große Liebe. Ihr neuer Mann hilft ihr über das Internet den lange vermissten Vater aufzuspüren, der nun in Amerika lebt und Pastor geworden ist. Nadia kann ihr Glück kaum fassen und reist auch sofort zu ihrem geliebten und lange vermissten Vater, der eine neue Familie gegründet hat. Durch ihn findet sie zu Christus und spürt das erste Mal in ihrem Leben Frieden und Freude im Herzen.

Als ich diese biografische Lebensgeschichte der mutigen Nadia las konnte ich nicht glauben, dass ein Mensch so viel Leid ertragen kann und dennoch nie die Hoffnung verliert. Der Autorin gelang mit diesem Roman ein eindrucksvolles Werk, das den Lebensweg eines jungen Menschen beschreibt, dem das Leben nahezu Übermenschliches abverlangt.

Ich war beim Lesen oft fassungslos welchen seelichen, psychischen und vor allem körperlichen Misshandlungen dieses junge Mädchen ausgesetzt war und während dieser Zeit keinerlei Schutz von ihrer skrupellosen Mutter erfuhr. Es ist schier unerträglich zu erfahren, dass eine Mutter diese Qual nicht nur zulässt, sondern dabei sogar noch beteiligt ist. Nadias Schicksal hat mir unfasslich leid getan. Nur das Wissen um ihre letztendlich doch glückliche Ehe und die Erfüllung ihres innigsten Wunsches beruhigten mich innerlich.

"Träume und Fantasien waren meine einzige Flucht vor der Wirklichkeit" ist eine Schlüsselaussage von Nadia.

Lidia Chez gelang mit ihrem biografischen Roman ein außergewöhnlich emotionales und wertvolles Werk das jeden Leser tief berühren wird. Ein herzliches Dankeschön an die Autorin und den Fontis Verlag für dieses eindrucksvolle Buch.
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