Expedition zum Ursprung - Autobiografie



Expedition zum Ursprung - Autobiografie

Ein Physiker sucht nach dem Sinn des Lebens

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Beschreibung

Es sind die existentiellen Fragen des Lebens, die sich jeder einmal stellt: Woher kommen wir, wohin gehen wir – und was ist der Sinn des Lebens? Um diese großen Fragen zu beantworten, studierte Albrecht Kellner Physik. Doch die Naturwissenschaften konnten ihm keine befriedigenden Antworten liefern. Daraufhin experimentiert er mit bewusstseinserweiternden Mitteln, lernt zu meditieren und beschäftigt sich mit fernöstlichen Philosophien – ohne wirklich fündig zu werden. Es scheint so, dass er seinem Ziel kein Stück näher kommt. Fast will er aufgeben, bis er auf jemanden stößt, der ihm die Lektüre der Bibel empfiehlt. Zu seiner Überraschung findet er einen Weg, der sich radikal von allen seinen bisherigen Erfahrungen unterscheidet.
  • Artikel-Nr. 204137
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  • ISBN/EAN: 9783038481379
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  • Erschienen/Erfasst: 31-01-2018
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  • Auflage: 1
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  • Format: 13 x 20,5 cm
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  • Seiten: 240
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  • Sprache: Deutsch
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  • Einband: Klappenbroschur
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  • Verlag: Fontis - Brunnen Basel
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  • Versandgewicht: 357 g
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  • Abmessung: 132 x 205 x 22 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 2 | Durchschnittliche Bewertung: 5

30.05.2019

Spannende Lebens- und Glaubensgeschichte

Ursprünglich hatte Albrecht Kellner Physik studiert, um den Fragen auf den Grund zu gehen, die sich ihm aufdrängten: Woher komme ich, wohin gehe ich, und wozu das Ganze? In der Naturwissenschaft hoffte er eine Antwort zu finden. Doch nachdem er festgestellt hatte, dass er hier nur eine andere Art von Antwort finden würde, begann eine lange, spannende und abwechslungsreiche Suche. Bewusstseinserweiternde Drogen, Meditation, fernöstliche Philosophie – es gibt nichts, was der Autor nicht ausprobiert hätte. Eine Antwort fand er durch keines dieser Mittel, aber – für ihn selbst am meisten überraschend – schließlich im Christentum.
Ein wahnsinnig spannendes, großartiges Buch, welches viele interessante Überlegungen und Einsichten zu bieten hat. Nachdem der Autor in seinem anderen Buch „Christsein ist keine Religion“ bereits auf sein Verständnis vom Christentum zu sprechen kam, geht er hier nochmal tiefer und erzählt uns die ganze Geschichte seiner langen Suche, wobei er auch all seine Irrwege nicht ausspart. Ausführlich schildert er die Anfänge, die Hoffnung, die er auf die Naturwissenschaft setzte. Doch genauso ausführlich legt er schließlich dar, warum die Naturwissenschaft gar nicht in der Lage sein kann, eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens zu geben. So geht es weiter, auch beispielsweise die meditativen Praktiken scheinen am Ziel vorbeizulaufen. Es ist eher ein Zufall, dass er dem Christentum begegnete, einer Religion, die er selbst von früher her kannte und eigentlich als „nutzlos“ abgestempelt hatte. Am Rande sei erwähnt, dass Kellner als Physiker und Christ interessante Argumente dafür bringt, warum die Naturwissenschaft keinen Beweis dafür liefern kann, dass Gott nicht existiert – warum sie vielmehr seine Existenz zumindest nahelegt. Aus seiner Sicht widersprechen sich diese beiden so oft als Kontrahenten angesehenen Denk- und Lebensweisen überhaupt nicht.
Dieses Buch hat mir auch deshalb so gut gefallen, weil mir Albrecht Kellners klares, kompromissloses Verständnis vom Christentum, besser gesagt vom Christsein, sehr zusagt. Bei ihm finde ich sehr gut auf den Punkt gebracht, um was es eigentlich geht. Nicht zuletzt ist dies eine Sichtweise, die, so behaupte ich einfach mal, eher selten anzutreffen ist. Da braucht es keine theologische Fachsimpelei, keine hochgestochenen Erleuchtungs- und Wundergeschichten. Obwohl sich das Buch meiner Meinung nach sehr von dem unterscheidet, was man meistens über Christsein hört, hat es mich doch viel tiefer berührt und angesprochen. Die Antwort, die der Autor gefunden hat, sowie die Art, wie er sie gefunden hat, finde ich unglaublich ermutigend, inspirierend und einfach überzeugend.
Fazit: Ein Buch, nicht nur, aber auch für Gläubige und für die, die noch auf der Suche sind. Sowohl für Leser, die das, was Albrecht Kellner erlebt hat, ebenso gerne erleben möchten, als auch für die, welche glauben, die Antwort bereits zu kennen. Das Buch ist zudem gut und leicht geschrieben, sodass das Lesen Freude macht. Spannend, informativ, offen, verletzlich, konsequent: Ein Buch, das einen bei der eigenen Suche begleiten kann.

03.04.2018

Sein Weg zum Glauben

„...Es waren Lasten von mir gefallen. Vorher hatte ich mich wie eine Trapezkünstler im Zirkus gefühlt, der ohne Auffangnetz seine waghalsigen Übungen vollführte. Von nun an lebte ich mit der Sicherheit des Netzes. Ich war frei...“

Schon in jungen Jahren hatte sich der Autor die Frage nach dem Sinn des Lebens gestellt. Seine Kindheit war dominiert von den Jahren in Namibia und der Klarheit des dortigen Sternenhimmels. Er hatte in Göttingen Physik studiert und war nun auf den Weg nach Amerika. Dort erhofft er sich an einer renommierten Universität neue Antworten. Die aber bleiben aus.
Weil ihn die Wissenschaft den Weg zum Ursprung nicht weisen kann, experimentiert er mit Drogen und fernöstlichen Religionen.
Dann aber hat er ein Schlüsselerlebnis. Er findet die Antworten dort, wo er sie nie gesucht hätte: in der Bibel.
Das Buch ist in Form einer Autobiografie geschrieben. Der Schriftstil ist ausgewogen und gut durchdacht. Das zeigt sich insbesondere dann, wenn der Autor im zweiten Kapitel Grundkenntnisse der Wissenschaft in seine Betrachtungen einbezieht. Die Aufgaben der Physik bringt er mit folgenden Zitat genau auf den Punkt.

„...Die Physik erklärt nicht. Sie beschreibt nur. Sie sammelt und ordnet...“

Gekonnt geht er dabei auf wesentliche Entwicklungen der Physik ein. Er erläutert den Unterschied zwischen Phänomenologie und Ontologie, die Bedeutung der Modellbildung in der Wissenschaft und die Entwicklung des Feldbegriffs.
In der Evolutionstheorie trennt er zwischen der nachweisbaren Mikroevolution und den offenen Fragen der Makroevolution.
In den nächsten Kapiteln widmet sich der Autor den Möglichkeiten, den Verstand zu kontrollieren und an den Ursprung alles Seins zu führen. Doch sowohl Drogen als auch Meditation erweisen sich als Irrwege.
Daneben läuft sein tägliches Leben weiter. Es befriedigt ihn aber nicht. Deshalb schmeißt er das Studium und arbeitet in einer Sprachschule. Das gibt ihm die nötige Zeit, seine Suche nach dem Sinn weiter zu fokussieren.
Die Erkenntnis, dass die Bibel für ihn die Antworten hat, braucht einige Zeit, um bei ihm durchzudringen. Freunde begleiten ihn behutsam auf diesen Weg. Den entscheidenden Zeitpunkt markiert das Eingangszitat.
Der Glaubensweg führt ihn zurück nach Deutschland und in die Gefilde der Physik. Logisch exakt zeigt er Parallelen zwischen neue physikalischen Erkenntnissen und Aussagen der Bibel auf. Dabei geht es vor allem um die Singularität und den Urknall, das heißt auch die Entstehung von Raum und Zeit. Er bringt sehr praxisbezogene Beispiele für verschiedene Glaubensinhalte.
Gleichzeitig vertieft sich sein Glaubensverständnis. Wesentliche Punkte eines bewussten Glaubenslebens fasst er gekonnt zusammen und er verknüpft sie mit persönlichen Entscheidungen und Erfahrungen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt, das sich Glaube und Wissenschaft nicht ausschließen müssen.
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