Glauben. Lieben. Ernten.



Glauben. Lieben. Ernten.

Mein Leben für die Unerreichten Indiens

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Beschreibung

In einer außergewöhnlichen Vision vernahm der Inder Augustine Jebakumar den Ruf Gottes zum Missionsdienst. Er folgt diesem Ruf, kündigt seine gutbezahlte Anstellung als Maschineningenieur in Südindien, um in den weitaus ärmeren Norden Indiens zu ziehen. Vorbehaltlos stellte er sich Gott als Vollzeitkraft zur Verfügung. 1979 gründete Jebakumar die Missionsgesellschaft "Gospel Echoing Missionary Society" (GEMS), die heute 2800 vollamtliche Mitarbeiter beschäftigt. Ihre wichtigsten Aufgaben sind die Verkündigung des Evangeliums, das Wachstum der Gläubigen und die Hilfe durch humanitäre und soziale Unterstützung. 25.000 Kinder und Jugendliche werden unterrichtet und ernährt, in 48 Kinderheimen werden Waisen und Halbwaisen sowie an Kinderlähmung erkrankte Kinder und Jugendliche betreut. Augustine Jebakumar genießt in Indien höchsten Respekt und enorm viel Vertrauen. Denn er ist kein Westler - er ist ein Einheimischer, der Verantwortung übernimmt!
  • Artikel-Nr. 204154
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  • ISBN/EAN: 9783038481546
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  • Erschienen/Erfasst: 20-09-2018
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  • Auflage: 1
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  • Format: 13 x 20,5 cm
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  • Seiten: 368
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  • Sprache: Deutsch
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  • Einband: Klappenbroschur
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  • Verlag: Fontis - Brunnen Basel
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  • Versandgewicht: 492 g
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  • Abmessung: 133 x 205 x 27 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 5 | Durchschnittliche Bewertung: 3,2
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07.07.2019

Der Inhalt dieses Buches zündet an

Es ist die Apostelgeschichte als Fortsetzung unsrer Tage, wie es sicher noch viele gab, wie die Geschichte des Hudson Taylor. Die 360 Seiten sind derart dicht gepackt mit teils knapp beschriebenen dramatischen Ereignissen und Zeugnissen der Macht Gottes, der Wirkung des Hl. Geistes und vor allem der unglaublichen Veränderung von Menschen zu solchen mit dem feurigen Herzen einer Hingabe und Opferbereitschaft, die den Atem raubt Und es stimmt, die Kultur und Mentalität Indiens lässt sich nicht 1 : 1 auf uns übertragen. Das Buch ist nicht ein Lesevergnügen, das die Seele entspannt, sondern, das herausfordert, inspiriert und anzündet. Die Fülle der beschriebenen Ereignisse erschlagen, wenn man dieses Buch runter liest. Aber es empfiehlt sich, in kleineren Happen zu lesen , wie die Apostelgeschichteum sich immer wieder anschupsen und anzünden zu lassen zu einer neuen Hingabe. Dabei sind auch die geistlichen Spuren und Prinzipien zu entdecken, wie Gott den anhaltenden Glauben belohnt und auf dem Samen von Opfer und Hingabe die Wunder entstehen, die die Welt auf den Kopf stellen

05.04.2019

Die beeindruckende Geschichte eines Gott gegebenen Lebens

"Glauben, lieben, ernten" - die Geschichte eines indischen Missionars, der sein ganzes Leben für das Evangelium einsetzt. Brother Augustine Jebakumar, der seine Geschichte hier selbst verfasst hat, wurde 1946 in Südindien geboren. Nachdem er einen klaren Ruf in die Mission von Gott erhielt, gab er sein ganzes Leben auf, um Missionar in Nordindien zu werden. Die kulturellen und sprachlichen Unterschiede erschwerten ihm zunächst seinen Dienst. In großer Armut und Bescheidenheit, aber mit viel Passion und Eifer für das Evangelium arbeitete er jahrelang unter der Bevölkerung. Auch seine Frau, die seine Eltern für ihn ausgewählt hatten, fügte sich sehr gut in sein entbehrungsreiches Leben ein und unterstützt ihn, wo immer sie kann. Aus dem einfachen Missionar wuchsen mit der Zeit viele Projekte, die Schulen, Kindergärten, Kinderheime, Bibelschulen, ein Krankenhaus und vieles weitere beinhaltet. Unterstützt wird Jebakumar von der Deutsch-Schweizerischen Missionsgesellschaft Inter-Mission.

Vorgestellt hatte ich mir das Buch irgendwie ganz anders. Grafisch ist es wunderschön aufgemacht, mit einem farbenfrohen Cover und dem Bild eines indischen Mädchens. Auch innen umrahmen orientalische Muster die Seiten. Das hat der Verlag wieder einmal sehr schön und ansprechend hinbekommen. Einzig hat mich ein wenig gestört, dass die Seiten leicht zufallen und das Buch dadurch nicht besonders gut in der Hand liegt. Aber nun zum Inhalt: Ich muss zugeben, dass mich bereits die ersten Seiten doch erst einmal überrumpelt haben. Jebakumar beschreibt Visionen. Und in dem Buch bleibt es nicht bei diesen paar Visionen; vielmehr ist das gesamte Buch eine Aneinanderreihung an Visionen, Heilungen und spektakulären Wundern. Das geht so weit, dass sogar davon berichtet wird, dass ein junges Mädchen wieder zum Leben erweckt wird. Der Autor beschreibt diese Wunder allerdings nicht auf eine reißerische, sondern eine recht einfache und nüchterne Art - es wären auch viel zu viele Wunder in dem Buch, um sie alle reißerisch beschreiben zu können. Für mich persönlich war diese enorme Häufung der Wunder und Visionen zunächst einmal fremd. Zwar glaube ich schon, dass Gott solche Wunder wirkt, aber in diesem Außmaß kennt man sie als westlicher Christ überhaupt nicht. Ob alles davon wirklich echt ist - ich möchte es gerne glauben. Einzig eine Vision, die ein "Prophet" über Jebukamars baldigen Tod hatte, klang mir sehr unglaubwürdig, und wurde von dem "Prophet" auch kurze Zeit später "korrigiert".

Jebakumars Art zu evangelisieren finde ich sehr spannend. Die Kultur, die er beschreibt, ist so anders als unsere, und die Menschen reagieren so anders als bei uns. Als armer, einfacher Mann reiste Jebakumar anfangs jahrelang von Dorf zu Dorf, um im Ort das Evangelium zu verkündigen. Dadurch bekehrten sich sehr viele Menschen. Verglichen mit unserer Gesellschaft wäre diese Art Evangelisation überhaupt nicht möglich. Was man sich aber von ihm abgucken kann, ist seine große Liebe und Passion für Menschen, die ohne Christus verloren gehen. Außerdem seine Bereitschaft, alles für Christus aufzugeben, und sich Schätze im Himmel zu sammeln. Ein wenig neidisch wird man fast, wenn man liest, wie schnell die Inder Christus aufgenommen haben, im Vergleich zu unserer Gesellschaft, wo man gefühlt nur gegen geschlossene Türen läuft. Indien scheint zu jener Zeit (oder auch immer noch?) ein Land zu sein, das für das Evangelium bereit ist. Insofern passt der Titel "Ernten" auch sehr gut zu diesem Buch, und ich freue mich, dass es Menschen gibt, die sich so sehr von Gott gebrauchen lassen wie Brother Augustine Jebakumar. Wir sollten es ihm gleichtun, wenn auch unsere Aufgaben vermutlich komplett anders aussehen.

20.02.2019

Lässt mich zwiegespalten zurück

Der Inder Brother Augustine Jebakumar entscheidet sich für ein Leben mit Jesus und wird dazu berufen, in der Region Bihar eine Missionsarbeit aufzubauen. Doch dort gibt es neben sehr viel Armut nur wenig Interesse am Evangelium. Umso erstaunlicher ist es, was heute dort entstanden ist... .
In diesem Buch erzählt der Missionar neben seiner Arbeit auch viel über seine Familie, seinen Werdegang und auch darüber, wie er Gott kennengelernt und viele erstaunliche Dinge mit ihm erlebt hat.
Mich persönlich haben die Schilderungen des Autors oft etwas zwiegespalten zurück gelassen. Auf der einen Seite sieht man bei ihm, wie Gott selbst hoffnungslose Situationen verändern kann, wenn Menschen sich ihm ganz hingeben und ihm vertrauen. Auf der anderen Seite fand ich es oft ein wenig seltsam, dass er so viel durch Visionen und andere Dinge geleitet wurde, die ich nicht immer ganz einschätzen konnte. Er gehört auch der Pfingstbewegung an, deren Ansichten ich auch nicht ganz teile.
Vom Schreibstil her ist das Buch leider etwas schwergängig und oft ein wenig zäh zu lesen. Viele Erlebnisse und Veränderungen werden einfach aneinandergereiht und haben mich an bloße Aufzählungen erinnert. Hauptsächlich in den ersten Kapiteln des Buches, wo man viel über Brother Augustines Familie und seinen Werdegang erfährt, war das Gelesene für mich richtig nachvollziehbar und (wenn man das so sagen kann) auch spannend.
Jetzt nach der Lektüre bin ich zwar sehr beeindruckt davon, was der Missionar dort in Bihar aufgebaut hat, aber irgendwie lässt mich das Buch mit einem komischen Gefühl zurück.
Insgesamt ist ,,glauben, lieben, ernten" zwar ein interessantes Buch über das Leben und die Missionsarbeit in Indien, doch es konnte mich nicht richtig mitnehmen. Ich empfehle es daher nur teilweise weiter.
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