Bewertungen

Kundenbewertungen zu Asmarom und die Superhelden


Haben Sie bereits Erfahrungen mit diesem Produkt?

Wir interessieren uns für Ihre Meinung! Teilen Sie Ihre Erfahrung mit anderen Kunden und bewerten dieses Produkt.
Name *
(wird nicht veröffentlicht)
 
E-Mail *
(wird nicht veröffentlicht)

Bewertungen *
Vergeben Sie Punkte.
Titel *
Rezension
 
Wie ausführlich ist Ihre Bewertung?
 
*Pflichtfelder

Wichtige Informationen
Ihre Bewertung wird nur hier veröffentlicht und hilft uns bei der Verbesserung unseres Angebotes.
Nutzen Sie diese Bewertungen nicht zur Veröffentlichung von kommerziellen, politischen, pornographischen, obszönen, strafbaren, verleumderischen oder sonstigen rechtswidrigen Inhalten. Das Kopieren bereits an anderen Stellen veröffentlichter Meinungen ist gesetzlich verboten. Wir behalten uns das Recht vor, Bewertungen nicht zu veröffentlichen. Sie haben das Recht auf Einsicht, Berichtigung und Widerspruch gegen die Verarbeitung der über Sie erhobenen Daten.
Anzahl der Bewertungen: 5
Durchschnittliche Bewertung: 4,8

31.12.2018

Beeindruckendes Jugendbuch

„...Wieso? Das Leben hört nicht auf, lustig zu sein, nur weil jemand krank ist, und es hört nicht auf, ernst zu sein, nur weil jemand lacht...“

Die 16jährige Noemi aus Eritrea hat sich vor 3 Monaten von ihrer Mutter verabschiedet und ist mit ihrem kleinen Bruder Asmarom nach Deutschland geflüchtet. Der Vater wurde vorher inhaftiert. Christ zu sein in Eritrea ist gefährlich. Im Flüchtlingslager wird sie von Asmarom getrennt. Er kommt wegen Unterernährung in ein Krankenhaus.
Der 17jährige Ben lebt mit seinen Eltern im 15. Stock eines Plattenbaus. Die Eltern interessieren sich nicht für den Jungen. Ein Leben mit Hartz IV ließ sie gleichgültig werden. Doch Ben möchte etwas ändern. Deshalb lässt er sich auf Grund seines starken Übergewichts in eine Klinik einweisen.
Sein Hobby ist die Mathematik. Er mag das gedankliche Spiel mit Zahlen.
Tobi liegt schon im Krankenhaus. Sein Körper ist voller Brandwunden. Der Spiegel im Bad wurde deshalb zugehängt. Er redet nicht viel, sondern lässt reden – sein Smartphone.
Und dann gibt es noch Elena. Das Mädchen ist todkrank. Eine neue Gentherapie soll ihr helfen.
Die Autorin hat ein spannendes und tiefgründiges Jugendbuch geschrieben. Es geht um Fragen des Glaubens, um Leben und Tod, um die Macht und die Ohnmacht der modernen Medizin, um Freundschaft und Beistand.
Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Während die meisten Kapitel des Buches von einem neutralen Erzähler dargestellt werden, berichtet Noemi über ihr Leben selbst. Es gibt nur wenige Sätze zur Flüchtlingsfrage, aber die gehen unter die Haut. Ich denke dabei an das folgende Zitat:

„...Mama dachte, das libysche Geld bringt uns weiter, aber die Männer wollten immer nur Euro-Scheine oder meinen Körper oder den meines Bruders...“

Noemi glaubt in Deutschland sicher zu sein, muss aber im Flüchtlingslager erleben, dass sie als Frau und Christin zur untersten Stufe der Hierarchie gehört.
Zwei Protagonisten fallen besonders positiv auf. Das ist zum einen Ben, der über sehr viel Empathie verfügt und den anderen eine Hilfe ist. Und dann gibt es die polnische Putzfrau Jolantha, die sich Zeit nimmt, zuhört, tröstet.
Im Gegensatz dazu ist Elena für den Herrn Professor nur ein Forschungsobjekt. Er hat vergessen, dass eigentlich ein Mensch vor ihm steht. Jolanthas Einschätzung trifft es glasklar:

„...Unser Hahn auf Misthaufen. Er erinnert mich an Professor. Nimmt sich wichtig, krähen umher und machen Brust dick...“

Als Asmarom immer schwächer wird, planen die fünf Kinder mit Hilfe von Jolantha eine ungewöhnliche Aktion. Sie türmen. Das Erleben schweißt die Fünf zusammen. Danach können sie selbst mit schwierigen Situationen anders umgehen.
Tiefgründig sind die Gespräche gegen Ende der Geschichte. Jolantha vermag es, ihren Glauben den Kindern zu vermitteln. Es geht um Sterben und Tod. Sie findet kindgerechte Metapher.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es zeigt, wie Menschen über sich hinauswachsen können.

22.12.2018

Freundschaft, die trägt

Die zwei Teenager, Noemi und ihr Bruder Asmarom, sind gemeinsam aus Eritrea geflohen. Angst, durch die traumatische Flucht, ist ihr ständiger Begleiter. Als der kranke Asmarom weggebracht wird, weiß Noemi, sie muss ihn um jeden Preis finden, denn wie soll ihr Bruder im fremden Land ohne sie zurechtkommen?

Ben leidet an seinem Elternhaus. Seine Eltern sind träge und behandeln ihn mit Gleichgültigkeit. Als er wegen seiner Fettleibigkeit ins Krankenhaus muss, begleiten sie ihn noch nicht einmal. Und er ist begeistert über ungewohnte Alltagsfreunden im Krankenhaus, wie ein frisches, sauberes Bett und ein aufgeräumtes Bad. Mathe ist ein wichtiger Teil seines Lebens und hilft ihm über manches hinweg.

Sein Zimmergenosse Tobias redet, wenn überhaupt, nur über die Sprachfunktion seines Handys. Von Narben entstellt, fällt ihm vieles schwer. Auch dass er, im Gegensatz zu Ben, eine fürsorgliche Mutter hat, hilft ihm über die Folgen seiner Verbrennung nicht hinweg.

Und dann gibt es noch die geheimnisumwitterte Elena. Erst später lernen die anderen Kinder sie kennen. Wegen einer autoimmunen Krankheit wird eine umstrittene Therapie an ihr ausprobiert. Sie fühlt sich wie ein Versuchsprojekt, und sie leidet darunter, dass ihre Eltern unter der Last ihrer Krankheit zerbrechen.

Im Krankenhaus findet diese fünf unterschiedliche Jugendliche zusammen. Alle weichen sie von der Norm ab. Alte Freunde spielen in ihrem Leben kaum noch eine Rolle. Als der Zustand von einem der fünf bedrohlich wird, weil er im Krankenhaus nicht die Hilfe bekommt, die er braucht, haben sie einen waghalsigen Plan. Wird es ihnen gelingen gemeinsam dem Krankenhaus für ein paar Tage zu entfliehen? Wie gut, dass sie alle wichtige Gaben haben. Gemeinsam sind sie stark.

Dieses ernste Jugendbuch ist sehr gut geschrieben. Die Dialoge wirken echt und nicht gestellt. Die Persönlichkeiten dieser fünf jungen Menschen werden sehr gut herausgearbeitet. Die Anliegen und Probleme sind altersgemäß, auch wenn sich diese Jugendliche in einer Extremsituation befinden. Die Suche nach der eigenen Identität, das Ringen dazuzugehören, aber auch die erste, zarte Pflanze der Liebe kommen ebenso zur Sprache wie der Glaube und die Frage, was nach dem Tod kommt. Glaubensfragen werden behutsam aufgegriffen. Die zwei Mitarbeiter im Krankenhaus, die in ihrem Glauben Halt finden, ragen vor allem durch ihre positive, mitmenschliche Haltung heraus.

Die Beschreibung der Abläufe im Krankenhaus, ebenso wie die Reise, überzeugen nicht ganz. Hier wirkt die Erzählung stellenweise eher wie eine Fantasygeschichte. Dafür werden gerade auf dem „road trip“ die Emotionen und zwischenmenschlichen Beziehungen gut herausgearbeitet. Als Leser wünscht man sich manchmal etwas mehr Hintergrundinformationen zu den Jugendlichen. Auch die verschiedenen Krankheitsbilder und Therapien könnten stärker herausgearbeitet werden, andererseits würde das vielleicht den Rahmen des Buchs sprengen.

Fazit: Eine lesenswerte Erzählung für Jugendliche, in der auch die schwierigen Fragen des Lebens und der Frage nach Gott in überzeugender Weise dargestellt werden.

17.12.2018

innere Stärken

Dieses Jugendbuch berichtet über die Begegung von 5 sehr unterschiedlichen Jugendlichen, die sich aus den verschiedensten Gründen im Krankenhaus aufhalten.
Da ist der fettleibige Ben, dessen Eltern sich nicht um ihn kümmern, die Flüchtlingskinder Asmarom und Noemi , die Schwerkranke Elena und der durch Verbrennungen entstellt Tobias.
Es entwickelt sich eine Freundschaft, die durch ungewöhnliche Aktionen LEben rettet und auch über den Tod hinaus noch Bedeutung haben wird.

Mir gefällt der flüssige Schreibstil und die äußerst vielschichtige Geschichte von Beginn an sehr gut.
Man merkt , das die Autorin sich auf Grund ihrer eigenen Geschichte sehr gut in die Probleme der unterschiedlichen Jugendlichen hineinversetzen kann.
Einzelne Dinge werden sehr überzeichnet dargestellt, um die Intensionen des Buches besser rüberzubringen.
Dazu gehört die asoziale familiäre Umgebung von Ben und auch der Krankenhausalltag. Das Ein oder Andere, wie die nicht zugelassenen Gentherapie, hätte aus meiner Sicht auch noch mehr ausgearbeitet werden können, aber das hätte den Rahmen dieses Buches wahrscheinlich gesprengt. Dazu werden einfach zu viele unterschiedliche Themen angesprochen. Es werden starke Schwerpunkte gesetzt, die gut ausgefeilt werden. Anders geht dabei leider unter. Ein Schwerpunkt ist auf jeden Fall der Wert von Freundschaft und der Wert innerer Stärken, der äußere Mängel in den Hintergrund treten lassen.
Das Erleben der Flüchtlingskinder Asmarom und Noemi spielt nur eine untergeordnete Rolle, betrifft aber ein sehr aktuelles Thema.
Auch die nicht zugelassene Gentherapie hätte noch mehr Ausarbeitung verdient. Der Patient als Forschungsobjekt wird wiederum sehr gut dargestellt.
Die empathische Putzfrau Jolena spielt bei Elenas Glaubensfindung eine sehr wichtige Rolle. Der Tod eines lieben MEnschen und die VErarbeitung der Trauer wird sehr gut ausgearbeitet.
Ein Buch , das auch Jugendliche ansprechen wird und tiefgründige Themen interessant ausarbeitet.

14.12.2018

Ein ernstes Jugendbuch über Freundschaft und Vertrauen in schwierigen Situationen. Empfehlenswert!

Ben und Tobias teilen sich als Patienten ein Zimmer im Krankenhaus. Zu ihnen kommt der Flüchtlingsjunge Asmarom. So unterschiedlich ihre Erkrankungen und Verletzungen sind, raufen sie sich zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Auf der Station liegt auch Elena, aus deren Behandlung ein großes Geheimnis gemacht wird. Zuletzt stößt auch noch Noemi, die Schwester von Asmarom, dazu, die ihren Bruder sucht. Als es Asmarom immer schlechter geht, beschließen die fünf Freunde aus dem Krankenhaus zu fliehen, um einen Arzt zu finden, der Asmarom helfen kann. Unterstützt werden sie hierbei von der Reinigungskraft der Station. Wird Asmarom rechtzeitig gerettet werden? Und wie erfolgreich wird die geheimnisvolle Therapie von Elena sein?

Die Autorin Susanne Ospelkaus schafft mit diesem Jugendbuch eine gelungene Geschichte zum Thema Freundschaft und Vertrauen, aber auch Krankheit, Tod und Trauer werden realitätsnah beschrieben. Die Geschichte geht an keinem einfach so vorbei und trotzdem schafft es die Autorin einfühlsam Mut und Vertrauen in Gott zuzusprechen. Der Schreibstil ist flüssig und der Spannungsbogen großartig. Es ist ein Buch, das man erst nach dem Ende aus der Hand legt.

Ich halte das Buch für absolut empfehlenswert. Dennoch würde ich empfehlen, den jüngeren Leser mit der Lektüre nicht allein zu lassen, sondern offen für ein Gespräch zu sein.

02.12.2018

tolle Geschichte

Meine Meinung zum christlichen Jugendbuch:

Asmarom und die Superhelden

Eine Actionstory über fünf ungleiche Freunde


Aufmerksamkeit:

Diesen Punkt erfahrt ihr auf meinem Blog.

Inhalt in meinen Worten:

Ben geht freiwillig in die Klinik, er will endlich weniger wiegen und zeitgleich muss er von zu Hause einfach mal weg, denn dort ist sein Alkoholkranker Vater und die Mutter die dem Vater nur hinterher kuscht, aber leider irgendwie selbst nur noch ihr Leben nebenher lebt, nichts was Ben toll findet, deswegen will er eine Veränderung herbeiführen, und sei es um einfach abzunehmen.

Doch dort lernt er andere kennen, mit anderen Schicksalen und dennoch werden diese Jugendlichen Freunde. Als sie bemerken, das bei einem von ihnen absolut etwas fehl läuft und die Putzfrau eine Idee hat, wer helfen kann, türmen fünf Jugendliche und eine Putzfrau in ein Land wo ein Doktor ist, der mehr Ahnung hat, als die Ärzte in Deutschland.

Was dabei heraus kommt, und welches Schicksal ein jedes der Kinder mit sich herum schleppt, das erfahrt ihr, wenn ihr dem Buch eine Chance lasst.


Wie ich das Gelesene empfinde:

Hin und Her bin ich gerissen, denn irgendwie ist die Geschichte gut, doch mich störten auch Dinge, vor allem der Einstieg, wieder einmal müssen die Flüchtlinge für eine Geschichte herhalten, und Menschen die wirklich schlimmes erleben mussten. So ist ein Flüchtling, der gelbe Haut hat, in der gleichen Station wie ein Mädchen das Krebs hat und eine Immuntherapie erhalten soll, die letztlich zu schlimmeren führt, ein Übergewichtiger Jugendlicher sowie ein Brandopfer zusammen auf einer Station, was für mich nicht ganz logisch ist und war. Denn für mich sind das jeweils andere Krankenbilder die auch verschiedene Stationen braucht, so braucht das Mädchen die Onkologie, der Junge der Flüchtling ist, braucht eine Wurmkur und das Brandopfer sollte auch mit anderen Brandopfern und in einer speziellen Klinik sein, andererseits ist dieser auch noch Suizid gefährdet, also eher ein Fall für die Psychiatrie, Ben dagegen ist für mich von Anfang an irgendwie falsch in der Station, er gehört eher mit Jugendlichen mit dem gleichen Schicksal zusammen wo nicht nur abends Kraftbrühe mit Fettaugen gereicht wird, mal ehrlich, wer lernt bitte bei einer solchen Aktion etwas? Doch für dieses Buch muss es langen, das es hin und wieder Gruppengespräche mit einem Arzt gibt, der fragt, wie es gerade läuft. Für mich zu wenig um die ganzen Thematiken, die diese Jugendlichen mit sich bringen, aufzufangen, doch darum geht es auch einfach nicht in der Geschichte. Es geht um etwas völlig anderes und doch hätte ich es toll gefunden, wenn die Autorin auch wirklich hier einen besseren Rahmen gefunden hätte.

Auch wenn mich da jetzt gleich von Anfang an manches störte, so war ich dennoch gespannt wie es weiter geht und hier hat mich das Buch nicht enttäuscht. Im Gegenteil die Autorin wusste wie sie mich an ihre Geschichte binden kann.



Schreibstil:

Die Jugendlichen erzählen abwechselnd was sie gerade erleben und warum sie miteinander zu tun haben. So sieht man die Perspektiven der Jugendlichen aus verschiedenen Blickwinkel und ich pickte mir dadurch den ein oder anderen Liebling heraus.

Das Buch ist einfach geschrieben, und macht dank der Spannung auch Spaß zu lesen.



Charaktere:

Die Hauptcharaktere sind Ben - Mathegenie, Übergewichtiger, der einfach nur Liebe braucht, denn zu Hause findet er diese nicht.

Tobias – Brandopfer der erst einmal zu sich selbst finden muss, ein absoluter Technikfreak ist und zeitgleich damit zu kämpfen hat, das seine Haut nur noch Narben mit sich trägt, wie es zu dem Unfall kam, warum Tobias so aussieht und mit den vielen Verbänden im Bett liegt, hab ich irgendwie nicht ganz mitbekommen. Er ist auf jeden Fall für die Technik im Buch zuständig.

Elena – mein Liebling aus dem Buch, leider begleite ich sie nur einen gewissen Weg mit, bis er endet, und sie umzieht. Für mich war das ein sehr Tränenreicher Moment und irgendwie so realistisch, dank ihr kommt auch der Glaube und wie man zu Gott finden kann, wunderbar auf den Punkt.

Asmarom und Noemi – Geschwister, Flüchtlinge, untrennbar. Die beiden spielen zwar eine wichtige Rolle, sind aber nur Nebenrollen geblieben.

Professor Hahn (Wie Tier) – stellt unglaubliches entsetzliches an, das ich einfach nur Kopfschüttelnd hinnehmen darf.

Die Putzfrau – für mich auch ein weiterer Liebling aus dem Buch, der aufzeigt, wie man Liebe ganz praktisch und einfach weiter geben kann. Sie bringt den Glauben zu den Kindern.

Letztlich passen die Charaktere super zu einander und gerade Ben und Elena sind Charaktere die für mich das ausdrücken, was zwischenmenschliche Liebe schaffen kann.



Spannung:

Dank dem Perspektivenwechsel schafft es die Autorin dass das Buch wirklich spannend ist, sie geht auf die Jugendlichen, ihre Jugendlichen ein, und lädt mich ein, mit ihnen gemeinsam die Geschichte zu erarbeiten. Letztlich muss ich jedoch sagen, dass der Klappentext für mich nicht ganz stimmig war, und ich deswegen auch irgendwie enttäuscht war, denn letztlich passiert kaum etwas anderes, als auf dem Klappentext steht. Und doch passiert mehr. Jedoch anders als der Klappentext es vermitteln möchte, somit für mich ist der Klappentext irreführend und zu viel Information.

Wie gut, das ich aber Bücher, wenn ich sie bekomme, schnell den Klappentext vergesse und mich schnell auf die Geschichte einlasse und wenn ich beides getrennt voneinander betrachte ist die Geschichte rasant, spannend und herzlich. Jedoch die Action die mir von Anfang an suggeriert wird, gibt es nicht, wenn man mal davon absieht, das die Kinder für zwei Tage türmen um in ein anderes Land zu fahren, wo es wirklich Hilfe geben könnte.



Empfehlung:

Auch wenn ich viel zu meckern habe, ist das Buch gut umgesetzt. Ich hätte nur die Jugendlichen nicht alle zusammengepfercht sondern versucht es irgendwie anders darzustellen, gerade das Abnehmen von Ben hätte ich mir detaillierter und echter vorgestellt, denn wie viele Kinder (ich schließe mich da leider nicht aus) sind Übergewichtige und wollen gerne abnehmen und doch klappt das nicht so einfach, wie man das gerne hätte, weil einfach zu viele Steine im Weg liegen. Hier hätte ich mir dann deutlich mehr gewünscht auch bei Elena, hier fehlten mir manche Puzzlestückchen, dabei ist gerade sie es, die mir Gefühle hervorlockt, das Lächeln auf die Lippen bringt, mir klar macht, wie es ihr geht.

Auch wenn ich Kritik übe, so ist dennoch ganz vieles tolles an dieser Geschichte.

Die Spannung und die Freundschaft der Kinder, die rasante Erzählweise, es wird Neugierde geweckt mehr zu erfahren, und das schöne ist, das es nicht nur Sonnenschein zum erzählen gibt sondern aus dem wahren Leben. Für mich war gerade auch das Ende gut, obwohl es nicht das Ende hat, was man gerne in Jugendbuchwelten sieht, weil es zu einem „Umzug“ in einer besonderen Form kommt. Gut finde ich, das die Autorin die schwierige Sachlage, Deutsche und Ausländer aufgreift und dort auch noch einmal eine wichtige und sehr positive Botschaft aufgreift. Also traut euch dieses Buch zu lesen, selbst wenn ich Kritik übe, denn die Autorin weiß wovon sie spricht, sie hat vieles selbst gesehen, gehört und sogar erlebt.



Bewertung:

Ich schwanke zwischen fünf und vier Sternen. Einmal finde ich nämlich cool wie die Geschichte sich entwickelt, zum anderen gibt es die Kritikpunkte, gar nicht so leicht.

Doch meine Entscheidung ist, der Geschichte fünf Sterne zu geben und ich hoffe das ich sehr bald noch einmal von der Autorin ein Buch lesen kann, denn sie hat etwas zu sagen.
Wir nutzen Cookies, um Ihre Online-Erfahrung zu verbessern. Indem Sie unseren Shop nutzen, akzeptieren Sie unsere Cookies.