Habakuk



Habakuk

Mit Gott die Welt auf den Kopf stellen

16,00 € *


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Beschreibung

Im biblischen Buch Habakuk stellt ein Prophet aus dem Alten Testament eine Unmenge von Fragen. Das Besondere daran: Er stellt sie Gott. Und er geht dabei nicht zimperlich vor. Denn er versteht Gottes Handeln oft einfach nicht. Er lebt in der Zeit, als der Norden Israels ins Exil geführt wird, weil das Volk seinen Gott links liegengelassen hat. Habakuk ist mit dieser Strafe nicht einverstanden, weil sich - aus seiner Sicht - nicht alle seine Weggenossen von Gott abgewandt haben. Und deshalb fragt er sich, warum auf dieser Welt die Gerechten ebenfalls leiden müssen und warum viele Leute im Süden des Landes, die doch viel mehr Dreck am Stecken haben, nicht bestraft werden. Wo, bitte sehr, bleibt denn da die göttliche Logik?!

Der Autor Leo Bigger schreibt aus eigener Erfahrung. Frei Schnauze und ohne fromme Floskeln wendet er sich wie Habakuk enorm ehrlich direkt an Gott. Durch seine authentische und durchaus auch «freche» Art bewirkt er, dass er und wir Gott ein gutes Stück näherkommen und ihn auch besser verstehen. Ein Buch für alle, die sich nach einer leidenschaftlichen, ehrlichen Kommunikation und Beziehung mit Gott sehnen.



  • Artikel-Nr. 204167
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  • ISBN/EAN: 9783038481676
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  • Erschienen/Erfasst: 25-03-2019
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  • Auflage: 1
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  • Format: 17 x 25 cm
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  • Seiten: 184
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  • Sprache: Deutsch
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  • Einband: Paperback
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  • Verlag: Fontis - Brunnen Basel
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  • Versandgewicht: 507 g
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  • Abmessung: 170 x 250 x 15 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 5 | Durchschnittliche Bewertung: 4,2
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03.09.2019

Warum Gott, warum?

Leo Bigger ist leitender Pastor einer modernen Kirche in Zürich. In diesem Buch geht er auf ein kurzes prophetisches Buch im Alten Testament ein, das Buch „Habakuk“. Zur Zeit dieses Propheten wird das Volk Israel von feindlichen Völkern bedroht.

Der Prophet Habakuk schreit zu Gott, „Um mich herum ist Gewalt und Zerstörung. Wann greifst du endlich ein, Gott?“ Ihn quält die Frage, warum gerechte Menschen zusammen mit den Ungerechten leiden müssen.

In mehreren Schritten zeigt der Autor, was wir aus diesem kurzen biblischen Buch lernen können. Er beginnt mit „Fragen an Gott“, dann folgt „Hören auf Gott“, „Schreiben mit Gott“, „Warten auf Gott“, „Handeln für Gott“, „Harren auf Gott“, „Feiern mit Gott“ und schließlich „Gesegnet in Gott.“

Neben der alttestamentlichen Geschichte erzählt Leo Bigger von seinen Herausforderungen beim Aufbau seiner großen Gemeinde in Zürich. Wochenlang mussten viele Mitarbeiter anpacken, um alles für die Sonntagsgottesdienste in den gemieteten Räumen auf- und wieder abzubauen. Der Autor verstand nicht, warum Gott ihnen nicht einen festen Platz gab. Nach langem Warten und Hoffen konnte ihr jetziger Standort gebaut werden, die Samsung Halle. Doch in den vielen Jahren davor mussten sie ausharren und warten, ähnlich wie Habakuk, der auf Gottes Eingreifen warten musste.

Die Aussagen dieses Buchs sind gut und hilfreich. Die Sprach ist gewöhnungsbedürftig und sicher nicht jedermanns Geschmack. Vieles wird salopp ausgedrückt, was vielleicht junge Menschen anspricht, aber insgesamt unpassend wirkt.

Leo Bigger beschreibt, warum ihm eine solche Redeweise ein Anliegen ist, „Und von dem Tag an begann sich mein Traum zu erfüllen: den Menschen auf möglichst neue, freche, frische Art das Evangelium zu verkünden.“ Er möchte die biblische Botschaft in einer jugendlichen Sprache wiedergeben. Ein gutes Anliegen; das Problem dabei ist, dass die Sprache an vielen Stellen aufgesetzt und unnatürlich wirkt.

Die Antworten auf wichtige Fragen, wie zum Beispiel warum Gott Schweres zulässt oder wichtige Wünsche nicht erfüllt werden, sind biblisch fundiert. Viele alltägliche Beispiele untermalen das Gesagte. Die Beispiele sind hilfreich, wer sich aber nicht so sehr für die Person des Autors und seiner Arbeit in der ICF Zürich interessiert, stört sich vielleicht an diesen wiederkehrenden Themen.

Das Buch ist sehr lesefreundlich gestaltet. Neben einer großen Schrift, wird der Text von mehreren Bildern des jungen Mannes vom Cover unterbrochen. Einige Diagramme veranschaulichen den Inhalt, und jedes Kapitel beginnt mit einer bunten Seite für die jeweilige Überschrift.


Fazit: Gute Gedanken, die frisch und frech wiedergegeben werden. Vor allem für junge und junggebliebene Leser und Freunde der ICF-Bewegung empfehlenswert.

24.08.2019

Gott Fragen stellen

…ist etwas anderes als Gott in Frage zu stellen. Das beweist die Geschichte von Habakuk, dem Propheten aus dem alten Testament. Sie dient als Grundlage dieses Buches, anhand der Leo Bigger sich damit auseinandersetzt, was wir tun können, wenn wir Gottes Handeln nicht verstehen. Und das tun wir ziemlich oft nicht. Wahrscheinlich kennen die meisten von uns solche Fragen, wenn es um Ungerechtigkeit und Leid geht, und nicht selten möchten wir sie alle Gott hinwerfen, der ja schließlich nichts tut, oder? Aber darf man das? Habakuk sagt klar und deutlich: Ja.
Wie auch andere Bücher des Autors fand ich dieses hier inhaltlich und vom Aufbau her sehr gut. Es ist klar strukturiert, geht nicht zu schnell und auch nicht zu langsam vor, also genau in dem richtigen Tempo, und es beinhaltet sehr viel. Leo Bigger hat (mal wieder) eine Geschichte aus der Bibel herausgegriffen, die sonst wahrscheinlich nicht so viel Beachtung erfährt, wie sie verdient. Und er zieht daraus eine ganze Menge, indem er diese Geschichte auf unser Leben anwendet. Schließlich stand Habakuk damals vor ähnlichen Problemen, Fragen und Zweifeln wie wir heute. Bis hierhin habe ich an dem Buch auch nichts auszusetzen. Was ich allerdings bemängeln möchte, ist der Schreibstil. Der Autor möchte Menschen für den Glauben und für Jesus begeistern, und zwar auf eine neue, frische Art und Weise. Zielgruppe seines Buches dürften auch eher junge Leser sein. Dennoch finde ich, dass er manchmal ein wenig übers Ziel hinausschießt mit seinem Humor (und ich bin mit Mitte 20 nun wirklich noch nicht alt). Das wirkt an einigen Stellen einfach sehr gewollt lustig, ohne lustig zu sein. Er möchte das Thema unkompliziert angehen und sein Publikum begeistern, das finde ich super. Aber einige Sprüche fand ich eher nervig als unterhaltsam. Vielleicht ist es noch einmal etwas anderes, wenn man das alles so in einer Predigt o.Ä. formuliert. Aber in geschriebener Form passte es eben nicht immer.
Fazit: Ein Buch, das viele spannende Aspekte anspricht, wenn es darum geht, dass wir Gottes Plan einfach nicht verstehen, oder dass es nicht vorwärtsgeht in unserem Leben. Für den manchmal sehr gewöhnungsbedürftigen und hin und wieder „unlustigen“ Humor ziehe ich allerdings einen Stern ab.

18.08.2019

Was uns ein Prophet aus längst vergangenen Tagen zu sagen hat

Habakuk, ein Prophet aus dem Alten Testament, stellte Gott unzählige Fragen. Ehrliche, tiefe, enttäuschte, klagende Fragen… er versteht seine Welt nicht, fragt Gott, wieso Böse und Gute nach Babylon verschleppt werden und warum Gott den Babyloniern nicht Einhalt gebietet.
In ähnlicher Weise erleben wir auch heute noch Ungerechtigkeit. Es gibt Dinge, die wir nicht begreifen, Situationen, wo wir Gott nicht verstehen… Auch der Autor des Buches Leo Bigger kennt solche Fragen aus seinem Leben. In seinem Buch zeigt er uns anhand von Habakuk, dass es okay ist Gott Fragen zu stellen und wie mögliche Antworten und unsere Reaktionen aussehen können.

Die Gestaltung des Buches gefällt mir sehr gut. Das schwarze Cover mit dem Foto eines nachdenklich schauenden jungen Mann, die rote und weiße Schrift machen neugierig auf das Buch. Auch im Innenteil begegnet uns der junge Mann immer wieder… mal auf den Stufen einer Treppe, mal in einem Riesenrad sitzend, mal mit Zuckerwatte. Die Fotos sind sehr ausdrucksstark. Das Buch ist in neun Kapitel gegliedert, beginnend mit dem biblischen Buch des Habakuk. Vor jedem Kapitel ist eine rote Doppelseite. In den Kapiteln geht es um
„Fragen an Gott“… ja, die dürfen wir stellen und wem sonst außer Gott?
“Hören auf Gott“,
„Schreiben mit Gott“, denn was ich mir aufschreibe, dass merke ich mir besser.
„Warten auf Gott“ - „Warten fördert das tiefe Vertrauen in Gott, der Herr über Raum und Zeit ist. Gott wird kommen und sein Versprechen einhalten.“ (s.S. 100)
„Handeln für Gott“ - „Wenn wir nur bequeme Sicherheit wählen, werden wir hinter unseren Träumen zurückbleiben, weil wir uns hinter ihnen verstecken, anstatt voranzuschreiten und die Richtung vorzugeben.“ (s.S. 114),
„Harren auf Gott“ - „Wenn Gott uns verborgene Träume schenkt, so wird er sie früher oder später sichtbar machen! So darf jeder, der an einem göttlichen Traum – egal, wie lange schon – festhält, letztendlich wissen, dass der Herr selbst um die Erfüllung besorgt sein wird. Er schaukelt dat Dingen nach Hause, hundertpro! Darum zahlt es sich aus, sich an göttliche Zusagen zu erinnern.“ (s.S. 128)
„Feiern mit Gott“ und sich dabei erinnern an das was Gott schon geschenkt hat und sich darüber freuen. So baute Gottes Volk immer wieder Altäre und feiert Feste zur Erinnerung,
„Gesegnet in Gott“.

Der Autor Leo Bigger ist Pastor der ICF Zürich. Viele seiner Gemeindeerfahrungen, besonders die 20 Jahre, die es brauchte ehe die Gemeinde ein eigenes Gebäude zur Verfügung hatten und nicht mehr jedes Wochenende irgendwo ihre Sachen auf- und wieder abbauen mussten, bieten eine Grundlage für das Buch. Leo Bigger erzählt in jugendlicher, oft salopper Art von seinen Glaubenserfahrungen… ehrlich in allen Fragen und Zweifeln. Er gibt sehr viele Denkanstöße. So habe ich das Buch zwar beendet, aber viele Gedanken und Impulse werden mich noch lange beschäftigen.

„Habakuk“ ist ein interessantes Buch, dass Mut macht Gott Fragen zu stellen und mit ihm auf dem Weg zu bleiben. Gern empfehle ich das Buch weiter und vergebe 5 Sterne.
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