Gott kann auch anders



Gott kann auch anders

Und was ich sonst noch erfahren habe

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Beschreibung

Der ganz andere Gott

Jede Zeit hat ihr Bild von Gott. Vor 100 Jahren galt er als streng, zornig und patriotisch. Die Hölle war eine reale Endstation. Heute stellt sich das linksliberale Milieu Gott als friedensbewegt, feministisch und multireligiös vor. In theologisch liberalen Kreisen warnt er als Prophet auch mal, in evangelikalen ist er als Sohn Gottes lieb und in vielen charismatischen Kreisen vor allem ein Heilmacher. Wer aber ist Gott tatsächlich? Er ist auf jeden Fall souverän. Das kennzeichnet ihn in der Bibel mehr als alles andere. Gott ist Gott. Das einzige Gebet, das er zu 100 Prozent erhört, findet sich im Vaterunser: "Dein Wille geschehe". Und da kann Gott eben auch ganz anders handeln, als wir uns das wünschen. Helmut Matthies berichtet als Journalist und Zeitzeuge über bewegende Erfahrungen, die evangelikale und liberale Denkfiguren über den Haufen werfen. Gott passt in keine Schublade und in kein Konzept. Er ist der ganz Andere. Und wo das persönliche Verstehen an seine Grenzen kommt, da bleibt nur das Vertrauen: das Vertrauen, dass Gott gut und in allen Nöten gegenwärtig ist. Das Buch bricht mit liebgewordenen Tabus. Ent-Täuschungen aber befreien von Täuschungen. Sie führen zurück zur biblischen Wahrheit. So kann es zu neuem Vertrauen in die biblische Botschaft kommen.
  • Artikel-Nr. 204172
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  • ISBN/EAN: 9783038481720
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  • Erschienen/Erfasst: 19-09-2019
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  • Auflage: 1
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  • Format: 13 x 20,5 cm
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  • Seiten: 208
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  • Sprache: Deutsch
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  • Einband: Paperback
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  • Verlag: Fontis - Brunnen Basel
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  • Versandgewicht: 307 g
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  • Abmessung: 132 x 205 x 17 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 2 | Durchschnittliche Bewertung: 4

23.03.2020

Bilanz aus der christlichen Medienwelt

Der 1950 geborene Autor dieses Buchs ist Theologe und Journalist. Von 1978 bis 2017 leitete er die evangelische Nachrichtenagentur „Idea“. In diesem Buch sieht er zurück auf Begegnungen während seiner Dienstzeit, und auf bewegende Erlebnisse in seinem persönlichen Leben. Dabei stellt er fest, Gott kann auch anders. Das heißt, Gott handelt manchmal ganz anders als wir erwarten. Was für uns unmöglich erscheint, ist für Gott kein Problem, denn – Gott kann auch anders.

Die zwölf Kapitel dieses Buchs stehen jeweils unter einem Schlagwort. Die Themen sind: Familie, Glaube, Niederlagen, Erweckung, Lehrer, Helden, Heilungswunder, Zweifel, Christsein, Propheten, Volkskirche und das Ende des Lebens. Neben vielen persönlichen Berichten, zum Beispiel über die Hinwendung des Autors zum Glauben oder dem Tod seiner Ehefrau, gibt Helmut Matthies faszinierende Lebensbilder wieder, und berichtet über kontroverse Themen im kirchlichen Leben.

Bereiche, die Kirche und Politik verbinden, sind natürlich für einen Journalisten besonders interessant. So berichtet der Autor ausführlich darüber, wie Kirchen in Westdeutschland auf die Vereinigung der beiden Teile Deutschlands reagiert haben. Als Leiter eines kirchlichen Nachrichtenmagazins interessieren ihn außerdem die verschiedene kirchliche Richtungen und Standpunkte. Da geht es beispielsweise um die evangelische und katholische Kirche, um Mission, um Charismatiker und den Heiligen Geist. Schließlich erklärt er natürlich als begeisterter Christ auch, warum es sich lohnt mit Gott zu leben.

Bunt gemischt, ist dieses Buch die Bilanz eines Menschen, der viele Jahre persönlich und beruflich für den christlichen Glauben unterwegs war. So kann er mit einem sterbenden jungen Mann sprechen, der durch seinen hoffnungsvollen Tod andere für Gott begeistern konnte. Er beobachtet aber auch so manche Fehlentwicklung im kirchlichen Bereich, und er leidet, wenn Gebete nicht erhört werden und lieblose Christen vorschnelle Antworten parat haben.

Der sympathische Autor dieses Buchs bleibt bei allem Berichten und Überlegen demütig. Er erzählt offen von seinen eigenen Fehlern und Zweifeln. Sein Fazit: Gott kann auch anders. Er ist groß, er ist mächtig, und ich kann ihm vertrauen, selbst dann, wenn ich ihn nicht verstehe.

Manche Themen werden vielleicht zu ausführlich behandelt, zum Beispiel die Wiedervereinigung oder die Stellung der Kirche zur Mission. Der Leser erfährt dabei neue, interessante Fakten, aber die vielen Lebensgeschichten, die erzählt werden, sind bewegend und berühren beim Lesen natürlich viel mehr als trockene Fakten.

Fazit: Ein Buch über gelebten Glauben und über brennende kirchliche Themen der letzten Jahrzehnte. Ein sympathischer Autor lädt zu einem Leben im Vertrauen auf einen großen Gott ein. Sehr zu empfehlen!

05.03.2020

Vielfältig

„… Ich kann mich immer darauf verlassen, dass Gott das Beste für mich will, auch wenn ich es im Augenblick nicht erkenne...“

Im Buch werden sehr viele verschiedene Themen behandelt. Der Titel ist nur für einen Teil relevant Deshalb ist auch der Schriftstil sehr unterschiedlich.
Der Autor ist Theologe und Journalist. Er war etliche Jahre Chefredakteur der Evangelischen Nachrichtenagentur „idea“.
Das Buch ist in 9 Kapitel gegliedert. In den ersten Kapiteln beschreibt der Autor seinen eigenen Weg zum Glauben. Außerdem zeigt er an verschiedenen Beispielen, wie unterschiedlich Gott sich dem Menschen naht und sie zum Glauben führt. Ab und an schwingt ein feiner Humor mit. Die eingeflochtenen Lebensbilder haben mich tief berührt. Sie zeigen, wie tiefer Glaube auf andere wirken kann.
Der Autor steht für klare Aussagen wie zum Beispiel diese, die er von seinem Lehrer übernommen hat:

„...Der Sinn des Lebens ist nur in einer personhaften Gestalt zu finden: in Jesus Christus...“

Ausführlich beschäftigt sich der Autor mit der Frage, wie man als Christ mit dem Tod umgeht. Aber bezieht er auch die Zeit ein, in der er seine Frau während ihrer Krebserkrankung begleitet hat.
Einen breiten Raum nehmen seine Auseinandersetzungen mit den verschiedenen Glaubensrichtungen ein . Er geht speziell auf die Pfingstgemeinden ein und legt seine persönlichen Vorstellungen zum Thema des Heiligen Geistes dar.
Wie stand die EKD zur Wiedervereinigung und wie hat sie auf die Geschehnisse reagiert? Hier dominiert im Schriftstil die Sachlichkeit und die Analyse eines Journalisten. Gerade die politischen Ausführungen hatte ich im Buch nicht in diesem Umfang erwartet.
Häufig wird deutlich, dass der Autor Probleme mit dem Abflachen des Glaubens und insbesondere mit der Abkehr vieler Theologen von biblischen Grundaussagen, wie der Auferstehung Jesu, hat.
Er stellt konkret die Frage, wie das Christsein in der Gesellschaft wieder an Wert gewinnt.
Jedes Kapitel beginnt mit einer kurzen kursiven Einleitung, zum Beispiel:

„.. Als Christ lebe ich nicht in einem Vergnügungspark . Ich kann alles erfahren: Glück, Leid, Tränen der Freude oder der Trauer...“

Ich hatte eigentlich von dem Buch anderes erwartet, mehr konkrete Lebensbilder, weniger Politik oder theoretische Exkurse. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt gut gefallen, auch wenn ich an vielen Stellen mit dem Autor nicht konform gehe.
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