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Kundenbewertungen zu Ist das Gott oder kann das weg?


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Anzahl der Bewertungen: 1
Durchschnittliche Bewertung: 4

07.03.2020

Gedanken zu den Irritationen des christlichen Glaubens. Empfehlenswerte Lektüre im Hinblick auf Ostern.

Der Autor Jakob Friedrichs zeigt in vier kurzen Kapiteln auf, welche Gedanken er sich zu den Irritationen des christlichen Glaubens gemacht hat.

Für den Leser vielleicht überraschend beginnt auch dieses Buch mit der Weihnachtsgeschichte. Gott kam in die Welt, Er wurde als Mensch geboren. Der christliche Gott, der als Störfaktor in die Welt kam? Doch auch die weitere Geschichte dieses Gottes entwickelt sich anders als Menschen von Göttern erwarten. Circa 30 Jahre passiert – gar nichts! Jedenfalls ist kaum etwas biblisch überliefert. Auch dann handelt Jesus nicht gerade göttlich, sondern sehr menschlich und auch wieder nicht, denn er strebt nicht nach Ruhm, Macht und Geld. „Jesus war ein störrischer Charakterkopf mit einer unendlichen Liebe zu den Menschen.“ Am Ende stirbt er am Kreuz. Ein Gott, der stirbt wie der Abschaum der damaligen Welt? Ein Gott, der einen gottlosen Moment erlebt? Ein toter Gott und die Christen feiern den Tod am Karsamstag. Und so beginnt der christliche Glaube mit dem Tod Gottes…

Der Autor Jakob Friedrichs hat in einem relativ kurzen Buch, all die Irritationen, die der christliche Glaube auslöst, zusammengefasst. Der Schreibstil des Autors liest sich leicht und das Buch ist innerhalb einer Stunde gelesen. Inhaltlich bietet er Gedanken zu den Irritationen von Tod und Auferstehung Gottes an, ohne auf eine absolute Meinung zu bestehen. Es sind Gedanken, die jedem, der am Glauben gezweifelt hat, schon mal durch den Kopf gegangen sind. Das Buch nimmt diese Gedanken auf, verspricht aber keine Lösung. Ich bin mir nicht sicher, ob sich wie im Klappentext angesprochen, vom Glauben Enttäuschte in diesen Ausführungen wiederfinden. Viel wichtiger empfinde ich es, dass sich auch der Glaubende Gedanken zum Tod Jesus macht und die Bedeutung des Kreuzes erkennt, und das auch vor der Auferstehung. Gerade jetzt vor Ostern finde ich das Buch als eine Bereicherung, sich noch einmal intensiv mit den Themen Tod und Auferstehung auseinanderzusetzen, und empfehle es daher gerne weiter.
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