Das Mädchen, das mit dem Wind tanzt



Das Mädchen, das mit dem Wind tanzt


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Beschreibung

Alexandra war ein gewöhnlicher Teenager; Sie hatte Hobbys, Träume, Zukunftspläne. Doch in einem Augenblick veränderte sich ihr Leben von Grund auf - nach einem tragischen Unfall konnte sie nicht mehr Laufen. Ihre Geschichte zeigt aber, dass man selbst in solch einer schweren Lage ­- dank der Freundschaft, der Liebe von Angehörigen und mit Hilfe einer höheren Macht - ein erfülltes Leben führen und jeden Augenblick genießen kann.

Es genügt ein warmer, herzlicher Hauch von Freundschaft, der jenseits der Ängste und Beschränkungen Freude bringt, und schon beginnt er aufzublühen - der geheimnisvolle Garten des Abenteuers, das Leben heißt. Dieser besondere Zauber, dieses Geschenk, das nur dem Menschen gegeben ist, entsteht immer dann, wenn jemand Herzensnahes erscheint ... nehmen wir uns doch einen Augenblick, um in uns Gutes zu finden, das einem anderen Menschen zu schenken sich lohnt ...
(Krystyna Bochenek, Senatorin der Republik Polen - Aus dem Vorwort)

Katarzyna Zychla macht uns auf das Gute aufmerksam, das oft so flüchtig, fast unsichtbar, und doch so bedeutsam ist... Man kann diesen Text beinahe als ein Lehrbuch für Eltern betrachten und für ältere Kinder, die die eigene Behinderung oder die nahestehender Personen oder Altersgenossen erfahren... Es ist auch ein außergewöhnlicher Stoff... für die Gestaltung von Veranstaltungen, die soziale Gefühle, Empathie und die Bereitschaft, anderen zu helfen, fördern.
(Marek Plura, Programmratsvorsitzender der Abteilung für Integration und Bibliotherapie der Schlesischen Bibliothek - Auszüge aus dem Nachwort)

Da die Geschichte in einer fröhlichen Weihnachtsfeier endet, eignet sich das Buch hervorragend als Weihnachtsgeschenk.




Klappentext

Ich dachte, es würde eine weitere Lektüre werden, die ich schnell vergesse. Doch dieses Buch ist ganz anders, und sein Inhalt wird mir lange im Gedächtnis bleiben. Ich habe viel darüber nachgedacht, wie sich die Heldin gefühlt haben muss, als sich in einem einzigen Augenblick ihr ganzes Leben verändert hat... (Jakub, 13 Jahre)

Ich fand es zauberhaft, dass die Geschichte viel vom Veständnis erzählt, das man einem anderen Menschen entgegenbringt, und von der Akzeptanz des eigenen Ich. Mir gefällt auch, dass es das Problem der Toleranz gegenüber behinderten Menschen aufbringt. Es kann doch auch uns mal ein Unglück passieren. Alex war ein ganz gewöhnlicher Teenager... (Katarzyna, 13 Jahre)

Jetzt weiß ich, dass behinderte Menschen sich des Lebens erfreuen können, trotz der erschwerten Situation und der Einschränkungen. Diese Erzählung bringt einen zum Nachdenken und lehrt Respekt gegenüber solchen Menschen. Es sollte eine Pflichlektüre in der Schule sein, denn heutzutage ist die Jugend sehr intollerant. (Katarzyna, 14 Jahre)

Ich habe begriffen, dass das Leben ein wunderschönes Geschenk ist, das wir erhalten haben, dass man das Leben in vollen Zügen geniessen sollte. Es ist bedauerlich, dass Menschen, die ganz gesund sind, oft nicht erkennen, was sie wirklich haben, und sich der Freude berauben. (Aleksandra, 13 Jahre)

Diese Geschichte überzeugt davon, dass wir imstande sind, uns mit dem Schlimmsten abzufinden, dass wir Schmerz und Angst besiegen können. (Agnieszka, 14 Jahre)

Mach Dir nichts draus, wenn Du anders bist als der Rest. Wenn Du von Menschen umgeben bist, die Dich lieben, werden sie Dich verstehen! Du solltest Dich nicht als jemand Schlechteres empfinden! (Bartosz, 13 Jahre)

Wenn meine Freundin, die im selben Zustand ist wie Alex, das Buch gelesen hätte, hätte sie wahrscheinlich dasselbe gemacht wie sie - das, was ihr der Wind gesagt hat. Sobald ich zuhause bin, werde ich sie anrufen, um mit ihr zu reden. Und danke für die Veröffentlichung dieser Erzählung. (Konrad, 13 Jahre)
  • Artikel-Nr. 561805
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  • ISBN/EAN: 9783940158055
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  • Erschienen/Erfasst: 15-07-2008
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  • Auflage: 1.
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  • Seiten: 76
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  • Einband: Paperback
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  • Verlag: Luqs Verlag
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  • Versandgewicht: 84 g
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  • Abmessung: 127 x 195 x 6 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 1 | Durchschnittliche Bewertung: 5

17.01.2015

„Alles ist schwer, bevor es leicht wird“

Die polnische Autorin Katarzyna Zychla erzählt ihn sehr poetischen, einfühlsamen Worten die Geschichte der dreizehnjährigen Alexandra, die nach einem Badeunfall im Krankenhaus aufwacht und feststellt, dass sie ihre Beine nicht mehr bewegen kann. Die Diagnose Querschnittlähmung und die Tatsache, ab sofort körperbehindert das Leben meistern zu müssen, treffen das Mädchen hart. In „Das Mädchen, das mit dem Wind tanzt“ beschreibt die Autorin all die Angst, die Wut, die Verzweiflung, die Hilf- und Hoffnungslosigkeit und die beginnende Resignation eines jungen Menschen, dessen ganzes Leben eigentlich noch vor ihr lag, und das durch einen tragischen und folgenschweren Unfall abrupt eine einschneidende Wende genommen hatte. Die Autorin verwendet als Stilmittel Tagebucheinträge und Gespräche mit dem Wind, um ihrer Protagonistin eine Stimme zu verleihen, um auf diese Art und Weise dem Leser deren Emotionen und den verzweifelten inneren Kampf zu beschreiben. Wie soll sie mit solch einer Diagnose fertig werden? Wie einen geregelten Alltag leben, wenn ihre gewohnte Welt in Scherben liegt? Wie die Tatsache ihrer Behinderung akzeptieren lernen? Wie weiter leben? Einerseits möchte sie ihre Zuflucht – die gewohnten vier Wände - nicht in einem Rollstuhl sitzend verlassen, andererseits sehnt Alexandra sich in ihrem Innersten, der Einsamkeit zu entfliehen, die sie bedrückt und schwermütig zu machen droht. Und plötzlich tritt der Wind in ihr Leben, in ihr Zimmer ein und möchte ihr das Geheimnis verraten, das Leben trotz allem zu mögen. Der Wind führt sie behutsam auf den Weg ins Leben zurück, lässt ihre seelischen Wunden heilen und macht ihr Mut, hilft ihr behutsam, sich Schritt für Schritt ihrer veränderten Welt zu stellen.

Katarzyna Zychla hat mir in diesem Buch den schwierigen Weg der Bewältigung eines tragischen Schicksalsschlages nahe gebracht, in dem sie die Gefühls- und Gedankenwelt des verunglückten Mädchens beschrieb. Sie weist auf die Veränderungen im Alltag hin, auf die emotionale Wunde des Makels „Behinderung“, mit dem ein Teenager zurechtkommen muss. Sie erzählt vom Umgang der Mitmenschen mit Behinderten und von den inneren Kämpfen, die Alexandra auskämpfen muss. Sie schreibt aber auch von Menschen, die für das Mädchen da sind, die es auffangen und auf ihrem Weg zurück ins Leben begleiten.

An dieser Stelle möchte ich auch anmerken, dass ich nicht alleine wegen des Klappentextes, sondern auch aufgrund der Gestaltung des Buchcovers auf diesen Roman aufmerksam wurde. Das in Schwarz-Weiß gehaltene Bild zeigt ein Mädchen im Rollstuhl, dessen Gesicht dem Betrachter nur halb zugewandt ist, und das sich mit geheimnisvoll angedeutetem Lächeln inmitten einer Landschaft befindet, während der Wind sanft in ihrem Haar spielt. Rote Lettern rechts oben lenken sofort das Augenmerk auf den Buchtitel, das Foto strahlt Harmonie und eine innere Ausgeglichenheit aus. Eine wunderschöne Optik, die unweigerlich dazu verleitet, das Buch zur Hand zu nehmen und es aufzuschlagen, sich darin zu vertiefen, und mehr über dieses geheimnisvolle Mädchen zu erfahren.

Ich kann diesen eindrucksvollen Roman von Katarzyna Zychla uneingeschränkt weiter empfehlen und möchte hierbei auch den poetischen Schreibstil der Autorin hervorheben, der die Lektüre zu einem besonders intensiven Leseerlebnis machte.

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