Ralf Schuler
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Ralf Schuler

Ralf Schuler wuchs im Ost-Berliner Stadtteil Köpenick auf. 1993 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis. Als Journalist arbeitete er für die Tageszeitung «Die Welt», für die «Märkische Allgemeine Zeitung» und war seit 2013 bis 2022 Leiter der Parlamentsredaktion der BILD in Berlin. Foto ©Wolf Lux

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Zeitgeschehen

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Ralf Schuler, Jahrgang 1965, wuchs im Ost-Berliner Stadtteil Köpenick auf und kam schon in der Schule mit dem DDR-Regime in Konflikt, weil er sich weigerte, verlängerten Wehrdienst zu leisten und laut den internen Beurteilungen von Jugendfunktionären «destruktiv» diskutiere und nicht «auf dem Boden der Arbeiterklasse» stehe.

Von der staatlichen Studienlenkung erhielt er nach dem Abitur keinen Studienplatz, sondern die Empfehlung, sich in der Produktion zu bewähren. Er arbeitet als Drahtfertiger im Schichtbetrieb in einer Berliner Glühlampenfabrik und absolviert eine Lehre als Mechaniker für Metallverarbeitung.

Um der Produktion zu entfliehen, wurde er 1985 redaktioneller Mitarbeiter der Block-CDU-Zeitung «Neue Zeit», die im Zuge der Wende von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung übernommen und 1994 eingestellt wurde. 1989 nahm er ein Fernstudium der Kultur- und Literaturwissenschaften auf, dass er nicht abschloss als der Fernstudiengang in das Vollstudium der Berliner Humboldt-Universität überführt wurde. 1993 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis für eine Reportage über den ersten Prozess gegen einen ostdeutschen Wehrdienstverweigerer im vereinigten Deutschland.

Von 1995 bis 1998 arbeitete Ralf Schuler als Redakteur bei der Tageszeitung «Die Welt» und folgte anschließend einem Ruf des damaligen Herausgebers Alexander Gauland als Politikchef zur «Märkischen Allgemeinen Zeitung» nach Potsdam. 2011 wechselte er ins Parlamentsbüro von BILD, dessen Leitung er 2013 übernahm.

In dieser Funktion betreute er die Unionsparteien und war für die Begleitung von Kanzlerin a.D. Angela Merkel (CDU) zuständig, mit der er nahezu alle Kontinente bereiste. Schuler zählt zu den besten Kennern des Berliner Politikbetriebs und der internationalen Politik. 

Im Sommer 2022 kündigte er beim Medienhaus Axel Springer, weil er das Bekenntnis des Konzerns ablehnte, an der Seite der LGBTQ-Bewegung zu stehen. Er setze sich «jederzeit für die Freiheit jedes einzelnen Menschen ein, stehe aber ganz grundsätzlich nicht an der Seite von politischen Bewegungen», schrieb er in der internen Begründung seines Rückzugs. Er habe sich im Osten nicht verbogen und werde dies auch weiterhin nicht tun.

Der bekennende Protestant stammt aus einer reformierten Gemeinde, fremdelt allerdings mehr und mehr mit seiner Amtskirche. Schuler ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in Berlin und der Uckermark.